Mit einer Neun-Rennen-Karte geht am Samstag ab 11.30 Uhr die Krefelder Galopp-Saison 2013 zu Ende. Das Programm bietet auch zum Abschluss noch einmal viel Abwechslung. Neben einem Zwei- und Dreijährigenrennen wird auch ein Jagd-, sowie ein Verkaufsrennen und ein Ausgleich III (1700 m) gestartet. Mit dem Krefelder Renntag geht auch die ‚grüne Saison‘ zu Ende, der nächste Renntag findet dann schon auf Neusser Sand statt.
Hier wird die Frage beantwortet, ob es dem von Uwe Schwinn trainierten achtfachen Saison-Sieger Pagan Warrior (M. Seidl) ein neuntes Mal gelingen wird das Geläuf als Sieger zu verlassen.
Einfach wird es sicherlich nicht für den ‚Warrior‘. Die Gegner am Samstag ein wenig stärker einzuschätzen als noch zuletzt bei seinem Krefelder Sieg. Mit dem formstarken Österreicher Urgestein (G. Maronka/Fr. E. R. Weißmeier) oder Hans-Jürgen Gröschels Redesert (W. Panov) befinden sich Pferde im Feld, die erste Chancen anmelden sollten. Aber auch Seewolf (K. Clijmans) aus dem Düsseldorfer Formstall von Sascha Smrczek wird seinen Anhang finden.
Interessante Pferde tummeln sich auch im Youngster-Rennen (1700 m). Zu erwarten ist ein Duell zweier Traditionsgestüte. Peter Schiergen bietet die Ittlinger Debütantin Amadea (A. Starke) auf. Die wie eine Steherin gezogene Lauro-Tochter ist unter anderem eine Schwester zu Aviator. Bereits einmal geprüft und somit eventuell ein wenig im Vorteil ist die Röttgenerin Nelke (M. Klug/M. Seidl). Die Kallisto-Tochter kam bei ihrem Debüt in Mülheim auf einen guten zweiten Plätz und sollte sich in Krefeld den ersten Sieg holen können.
Nicht zu unterschätzen ist aber auch die Wittekindshoferin Sworn Shot (W. Hickst/A. Pietsch). Schon am 3. November stellte das Gestüt mit dem weißen „W“ auf der Brust mit Ninas Terz in Krefeld eine überlegende Zweijährige vor.
Im Jagdrennen dürfen sich die Besucher im Stadtwald auf einen alten Bekannten freuen. Anfang November wusste der von Christian von der Recke trainierte Baitsileir (P.- A. Johnson) Krefelder Jagdrennen zu überzeugen, so dass er am Samstag mit einigen Vorschusslorbeeren auf die 3900 Meter gehen wird, auch wenn Pferde wie Alanco (O.W. Seiler/C. Chan) und der belgische Gast Coyaique (T. de Vlaminck/M. Lopez) immer zu beachten sind.
Insgesamt dürfen sich die Besucher auf einen international geprägten Renntag freuen. Pferde aus Deutschland, Belgien, Österreich, Bulgarien und den Niederlanden sind zum Finale mit von der Partie.










