Eine wahre Starterflut deutscher Pferde gab es am Samstag in Nancy. Es ging aus deutscher Sicht mit Karacho los. Denn im Prix de la Ville de Metz, einem über weite 2950 Meter führenen Verkaufsrennen, das mit 13.000 Euro dotiert war, landeten die Gäste aus Deutschland auf den Plätzen eins bis vier. Als Sieger ging der von Mirek Rulec trainierte Besito hervor. Im Sattel des Fünfjährigen vom Stall Niemansland saß Jean-Michel Breux.
Auf der Linie behauptete der Sternkönig-Sohn den Vorteil einer Nasenspitze vor dem favorisierten Recke-Schützling Dubburg mit Mickael Barzalona im Sattel. Eine halbe Länge dahinter kam die von Nina Bach trainierte Nadya unter Andreas Suborics im Sattel durchs Ziel.
Bis zum viertplatzierten von Werner Hefter aufgebotenen Mephisto betrug der Abstand bereits 15 Längen. Im Hintertreffen landeten die weiteren deutchen Gäste Mosles, Bernard und El Djano. Besito zahlte 39:10 auf Sieg.
Für die von Michael Trybuhl nach Nancy entsandte Sandslide sprang in einem mit 24.000 Euro dotierten Altergswichtsrennen über 2400 Meter ein dritter Rang heraus. Mit Anthony Crastus im Sattel war die King’s Best-Tochter auf der Linie drei Längen vom Sieger Big Easy entfernt.
Sandslide zahlte 19:10 auf Platz. Mayflair (Trainer Werner Hefter) und Berani (Jean-Pierre Carvalho) landeten auf den Plätzen fünf und sechs.
Im Prix du Conseil Régional, der in einem Verkaufsrennen dreijährige Pferde über 1950 Meter ansprach und mit 14.000 Euro dotiert war, kam der von Mario Hofer trainierte Saturin unter Steffi Hofer auf den dritten Platz.
WH Internationals Lomitas-Sohn verteidigte die Platzierung hauchdünn, als leichter Sieger ging Greymlins unter Dominque Boeuf über die Linie. Die Platzquote von Saturin betrug 17:10. Spikey John (Chrostian von der Recke) und Paradiso (Jean-Pierre Carvalho) konnten nicht in die Entscheidung eingreifen.
Eine ganz knappe Niederlage musste der von Werner Hefter trainierte Ange d‘ Azur im Prix geny.com hinnehmen. Erst die Vergrößerung der Zielfotografie wies einen minimalen Vorteil für King Like aus.
Bei der Liveübertragung hatte man eigentlich den Eindruck, dass es der Hefter-Schützling mit Alexis Badel im Sattel geschafft hätte. Als Fünfte und nicht weit zurück endete Grazilla in diesem mit 18.000 Euro dotierten und über 1950 Meter führenden Handicap, in dem Burning Love, Ebana, und Lassina im Hintertreffen endeten.
Mit dem von Christian von der Recke trainierten Hamstead Heath und dem von Cornlia Schmock betreuten Supervisor versuchten sich zwei deutsche Gäste im Prix de la Ville de Vandoeuvre, einem Jagdrennen, das über 4.200 Meter führte und mit 34.000 Euro dotiert war.
Supervisor kam weit zurück als Vierter über die Linie, Hampstead Heath kam nicht über den Kurs. Es siegte der Macaire-Schützling Passe Droit.
Ohne bedeutende Ausbeute blieben schließlich im Prix Clément Lesbordes, einem Ausgleich über 1.950 Meter, der mit 16.000 Euro dotiert war, die deutschen Gäste Zauberstar und Serrato, während für Magic Artiste aus dem Himmel-Quartier immerhin noch als Vierter über die Linie kam.











