Ganz bitter: Derby-Aus für Lord Leoso

Der von Andreas Wöhler für den Stall MALEKASO trainierte Lord Leoso, bis Donnerstagvormittag hinter Royal Youmzain und Alounak dritter Favorit für das Deutsche Derby, muss nach einer im Training erlittenen Fissur seine Derby-Ambitionen abhaken. Dies teilte Mitbesitzer Manfred Hofer am Mittwochabend gegenüber GaloppOnline.de mit.

„Lord Leoso hat heute Vormittag überragend gearbeitet und direkt nach dem Galopp war alles in Ordnung. Später stand er auf drei Beinen in der Box und wir haben ihn sofort in die Klinik gebracht. Dort wurde der Hengst geröntgt und die kleine Fissur war deutlich sichtbar. Er musste geschraubt werden, womit natürlich die Pläne für die Union, das Deutsche Derby, und vermutlich auch den Rest der Saison storniert werden müssen“, erklärte Manfred Hofer, der Mitbesitzer des dreijährigen Pastorius-Sohnes ist, wieso sein Crack nicht mehr im Aufgebot fürs Hannoveraner Derby-Trial am kommenden Pfingstmontag ist.

„Aber er kommt wieder, Lord Leoso ist ein Rennpferd mit wahnsinnig viel Potential. Noch schlimmer ist, dass Anfang des Jahres sein zweijähriger Bruder, der noch mehr Pferd als Lord Leoso war, nach einer hartnäckigen Infektion aufgegeben werden musste“, fügte Hofer hinzu.

Lord Leoso hatte 2017 direkt mit einem Sieg gegen Stall Ullmanns Ancient Spirit, am Pfingstmontag Starter im Mehl-Mülhens-Rennen, debütiert. Danach folgte ein viel versprechender fünfter Platz zum Sieger Julio im Iffezheimer Ferdinand Leisten-Memorial – BBAG Auktionsrennen. Nach seinem eindrucksvollen Saisondebüt, das er im Krefelder Stadtwald unter Eduardo Pedroza siegreich gestaltete, machte Lord Leoso einen Satz nach vorne im Derby-Wettmarkt. Am Pfingstmontag sollte er in Hannover seine Mitfavoritenstellung fürs Blaue Band untermauern.

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