Eine Frage, die die Galoppsportfans fast in jedem Winter beschäftigt, ist die nach dem Stehvermögen des Winterfavoriten, besonders im Hinblick auf das Derby. So wollte auch GaloppOnline von seinen Lesern wissen, ob Limario die Derbydistanz bewältigt.
In manchem Jahr gewinnt ein frühreifer Youngster zum Ende einer erfolgreichen Zweijährigen-Kampagne auch noch über 1.600 Meter und kommt gar nicht für das Derby in Frage. In anderen holt sich ein Pferd nach nur wenigen Starts den Titel, für das der Weg Richtung Derby klar vorgezeichnet ist. Diesmal ist es anders.
Limario passt so richtig in keine der beiden Kategorien. Als Sohn des Sprinters Areion ließ er Frühreife erwarten, als Halbbruder eines erfolgreichen Cup-Stehers wie Limatus wiederum nicht. Seine bisherige Karriere aus drittem Debut-Platz und Maidensieg im September sowie dem Winterfavoriten Mitte Oktober weißt ihn eigentlich als Derbypferd aus, zumal er immer über 1.600 Meter startete.
41% der GaloppOnline-Leser trauen ihm die 2.400 Meter auch zu. 35% zweifeln, halten es aber für möglich. Für 24% ist es ausgeschlossen, insgesamt also ein recht knappes Ergebnis.
Noch knapper oder vielleicht sogar anders wäre es wohl gewesen, hätte Limarios rechter Bruder Le Roi nicht kurz vor dem Jahreswechsel in seiner neuen australischen Heimat eine aktuelle Viererserie mit einem Gruppe 3-Erfolg über 2.400 Meter gekrönt.
Dieser Erfolg gab letztlich wahrscheinlich den Ausschlag für dieses Umfrage-Ergebnis. Auf dem grünen Rasen wird sich 2013 herausstellen, wer Recht behält. Limarios Großvater mütterlicherseits Lagunas hat jedenfalls ebenso ein Derby gewonnen wie der Vater von Areions Mutter Caerleon.
Man darf im Hinblick auf Hamburg also weiter gespannt sein, RaceBets.com bietet den Winterfavoriten für das Derby weiterhin für 300:10 an.













