Im zarten Alter von gerade einmal sechzehn Jahren programmierte der Münsteraner Moritz Honig in seinem Kinderzimmer die Internetseite GaloppOnline.de. Vierzehn Jahre später feierte Honig am Dienstagabend nun seinen ersten Sieg als Besitzer von Rennpferden. Im höchstdotierten Event der Dortmunder Sandbahnkarte war der fünfjährige Wisperwind nicht zu schlagen, feierte den bereits sechsten Sieg seiner Karriere.
Es war allerdings der erste Treffer in den Farben von Moritz Honig, selbst auch Mitgründer des Wettanbieters RaceBets. Nur wenige Tage, nachdem Deutschlands größter Anbieter für Pferdewetten im Internet vor wenigen Monaten an die Betsson Gruppe verkauft wurde, ging Wisperwind in den Besitz von Moritz Honig und Sebastian Weiss.
Ein Einstand nach Maß für die neue Besitzergemeinschaft. „Er marschierte immer weiter und zog immer wieder an. So wirklich etwas machen, musste ich nicht. Mit dem Höchstgewicht aus der Pause gegen einen frischen Seriensieger war das ein guter Start in das Jahr und ich bin gespannt, was Wisperwind noch zeigen wird“, so Jockey Robin Weber über den 21:10-Favoriten.
Sicher mit einer halben Länge verwies der It’s Gino-Sohn All Talk N No Do, der zuvor bereits drei Rennen in Serie in 2017 gewonnen hatte, auf den Ehrenrang (Zum Video). Bei seinem nächsten Start wird sich allerdings ein anderer Jockey in den Sattel von Wisperwind schwingen müssen. Die Rennleitung belegte Weber wegen Mehrgewichts im fünften Rennen auf Just New mit einem Reitverbot von sieben Renntagen, was vom 02. bis 22. April gehen wird.













