Frank Fuhrmann bleibt ein Spezialist für die kurzen Strecken. Auch wenn die Dominanz der vergangenen Jahre nachgelassen hat, ist er weiterhin für Erfolge in diesen Rennen gut. Das bewies er am Samstag im Buga Dresden 2033 Cup, einem Fliegerrennen über 1200 Meter auf Ausgleich IV-Ebene: Fuhrmann stellte die ersten drei Pferde.
Es siegte Tommorah unter dem designierten Champion Thore Hammer-Hansen für den Stall Blue Sky. Der brachte die 4,8:1-Chance zum Erfolg und verwies Tommorahs Trainingsgefährtin Mandy’s Girl mit Jozef Bojko sowie Powerstown mit Patrick Gibson auf die Plätze zwei und drei. „Ja, eigentlich ist sie eine sehr beständige Stute. In Berlin hat bei ihr irgendetwas nicht gestimmt. Vor dem Rennen war sie sehr aufgeregt, was für sie sehr untypisch ist. Heute war sie wieder ganz normal, deshalb habe ich gedacht, dass es heute wieder klappen kann“, sagte Hammer-Hansen nach dem Rennen.
Auf Platz vier kam Chapelhillhart. Die Favoritin sprang erneut deutlich hinter dem Feld ab, war auf der Geraden dann aber schnell genug, um noch Boden gutzumachen. In der entscheidenden Phase wählte Jockey Miguel Lopez den Weg an die Außenrails, doch dort war der Weg versperrt. So kam die Stute nicht über Rang vier hinaus.
Für Tommorah war es der 100. Karrierestart. Besser hätte die Stute das Jubiläum gar nicht feiern können. Und sie ist erst sieben – 100 Starts mit sieben Jahren – das ist wahrlich sehr, sehr außergewöhnlich.











