PMU-Boss Cyril Linette hatte das Konzept bereits in seiner Rede vor der französischen Besitzervereinigung Ende August gegeißelt. Nun wird die mit einem riesigen Marketingbudget gestartete Rennserie „EpiqE” sukzessive eingestellt.
Am Arc-Tag wird die „EpiqE“-Fahne noch über ParisLongchamp flattern, dann noch einmal in Bordeaux und in Marseille, dann ist es vorbei mit der bei Einführung so hochgelobten gemeinsamen Marketingkampagne von France Galop, Le Trot, Equidia, PMU sowie einer Kooperation mit dem Fernsehsender TF 1.
Eine breit gestreute mediale Präsenz der 14 größten Pferderennen in Frankreich (Galopper und Traber) sollte für ein besseres Image speziell bei einer jüngeren Klientel sorgen. Nach dem ersten Jahr (2016) wurden die Sieger mit großem Pomp verkündet. Bester Jockey: Maxime Guyon, bestes Pferd: Siljan’s Saga, Besitzerchampion: Godolphin SNC und bester Trainer: Aidan O’Brien. Aber „angekommen“ ist die Serie nie so wirklich.
Bei den Trabern mit der Rennbahn Vincennes als Speerspitze, hat man sich bereits eine neue Marke ausgedacht: Anstelle von “EpiqE” werden die Vorläufe für den Prix d’Amérique mit dem Slogan “Meeting d’Hiver” vermarktet. Diese Qualifikationsserie gehört seit jeher zu den bekanntesten und umsatzstärksten Rennen Frankreichs.












