Das Ferdinand Leisten-Memorial ist das höchstdotierte Rennen für Zweijährige in Deutschland. 200.000 Euro gibt es dabei insgesamt zu gewinnen. Um das üppige Preisgeld bewerben sich 15 Youngster. Dabei ist die Favoritengruppe klar umrissen. Gute Chancen hat auf jeden Fall der von Werner Hefter trainierte Lokalmatador Old Pal ((Foto).
Obwohl mäßig gestartet, siegte der Soldier Hollow-Sohn im Dortmunder Auktionsrennen mit drei Längen gegen den Ittlinger Chapman, der auch am Sonntag wieder zu seinen Gegnern zählt. Die Gewichte haben sich nur um ein Kilo verändert, da muss es nicht unbedingt eine Formumkehr geben. Old Pal könnte also gleich noch einmal richtig Kasse machen. Mit einer wohl noch besseren Referenz tritt aber Werner Heinz‘ Pakal an.
Der Lord of England-Sohn, der mit bereits fünf Starts einigen Fleiß an den Tag legte, war immerhin Zweiter im Zukunfts-Rennen, geschlagen dort nur vom bisher unbezwungenen Amaron. Mit Olivier Peslier hat man zudem einen absoluten Top-Jockey engagiert. Erste Chancen sollte auch der von Werner Baltromei trainierte Tai Chi haben. Nach seinem vierten Platz hinter guten Pferden in Hoppegarten gewann er zweimal in schöner Manier in Frankreich, zuletzt in einem Course B-Rennen.
Da muss man dem Hengst wohl auch am Sonntag erste Chancen einräumen, wir finden ihn jedenfalls sehr interessant. Das gilt aber wohl auch für den Auenqueller Auenturm, der sein Debüt in Düsseldorf zu einer Demonstration gestaltete. Mit der Stute Survey hat Mario Hofer neben Pakal noch ein weiteres Ass im Ärmel.
Die Big Shuffle-Tochter hat bereits das Auktionsrennen während der Großen Woche gewonnen und war dann Zweite im Düsseldorfer Pendant. Die anderen Starter sind noch sieglos und dürften gegen die Kandidaten aus der Favoritengruppe einen sehr schweren Stand haben (Zum Langzeitmarkt).











