Solch einen Traum dürfen kaum Besitzer erleben. Aber für von Gaertner und seine Mitstreiter (85 Prozent sollen ihm gehören, fünf Prozent Alice von Skepsgardh und Hubertus Henrich vom Restaurant Rive, zehn Prozent Michael Behrendt) wurde er zum wiederholten Male wahr.
Vor acht Jahren gewann der legendäre Samum eine Regenschlacht. An die ‚Explosion‘ (O-Ton Rennkommentator Manfred Chapman) erinnert sich noch jeder Turffan. Und vor zwei Jahren war es Schiaparelli, der Bruder von Samum, der sich das Blaue Band schnappte. Und jetzt eben Kamsin, den viele schon abgeschrieben hatte.
Nicht live in Hamburg weilen konnte Franz-Günther von Gaertner. Wegen eines vor vier Jahren erlittenen Zeckenbisses, der zunächst nicht behandelt worden war, hält er sich schon seit mehreren Monaten in der ‚Bühlerhöhe unweit von Baden-Baden auf.
‚Unglaublich, dass Kamsin gewonnen hat“, war seine erste Reaktion. Der Ehrenpräsident des Direktoriums und des Hamburger Renn-Clubs durfte sich freuen, und jeder, wirklich jeder Fan in Hamburg, wird diesem großen Mann des Turfs dieses Glücksgefühl gegönnt haben.











