Franz?sischer Araber vorne und Umsatz klar unter 2007

Die in Frankreich trainierten arabischen Vollblüter stellen international erste Klasse dar. Davon konnte man sich in Hamburg auch am Derby-Tag überzeugen. Sie waren im mit 80.000 Euro ausgestatteten Qatar Cup (1800 m) nicht zu schlagen.

Im wertvollsten deutschen Araberrennen gewann Badad unter Charles Nora, der vierundzwanzig Stunden zuvor auch schon im Sattel von Akim de Ducor gesessen hatte, vor den Katar-Vertretern und Stallgefährten Jaafer und Nimr, die Sheikh Al Thani gehören.

Endlich auch einmal ein besserer Treffer für Trainer Hans Walter Hiller. So siegte Shaw unter Dominique Boeuf (dritter Meetingstreffer) im über 2200 Meter führenden Ausgleich II und bescherte seinem Anhang mit 123.10 eine dreistellige Quote. Hinter dem Außenseiter folgte Sagitario als Zweiter vor Wellinas und El Dancer.

Mit 26 Minuten Verspätung wurde das abschließende Rennen gestartet. Als letzter Sieger des Derby-Meetings 2008 wurde der von Günter Lentz in Mahndorf trainierte Dangus abgesattelt, der mit einer ganz starken Schlussleistung aufwartete und beim sechsten Saisonstart den vierten Erfolg erzielte. Gegen das Formpferd musste auch die wieder einmal gut laufende Lonely Passion klein beigeben.

1.427.800 Euro flossen am Sonntag in Horn durch die Kassen, das sind rund 300.000 Euro weniger als im Vorjahr. Im Derby kam man auf 448.730 Euro, das ist ein Minus von ca. 60.000 Euro. Adrie de Vries und Christian von der Recke waren die erfolgreichen Aktiven auf dem Jockey- bzw. Trainersektor.

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