Joseph O’Brien und Ryan Moore. Das sind die einzigen zwei Reiter, die in diesem Jahr bereits wichtige Derbys in Europa gewinnen konnten. O’Brien siegte im englischen und irischen Derby, Moore triumphierte in Frankreichs Klassiker. Durch das Derby-Doppel mit Australia führt O’Brien 2104 also 2:1 gegen Moore. Doch dieser könnte bereits am Sonntag ausgleichen.
Und zwar mit einem von Joseph O’Briens Vater trainiertem Pferd: Geoffrey Chaucer. Aller Voraussicht nach wird Moore den Montjeu-Sohn im Deutschen Derby steuern. Joseph O’Brien sitzt am Wochenende eine Peitschensperre ab und tut sich mit 58,0 Kilo ohnehin nicht leicht. Vieles deutet derzeit auf Moore.
Moore, der in England aktuell in gigantischer Form agiert, saß bereits im Epsom Derby auf Geoffrey Chaucer. Im von Australia gewonnenen Derby trauten die Experten dem Hengst aus der Familie von Street Cry durchaus etwas zu, bei vielen galt der bis auf 100:10 heruntergewettete Dreijährige sogar als Geheimfavorit.
Doch das Epsom Derby war nicht der Tag des Geoffrey Chaucer, den Moore als Letzter im Ziel eintrudeln lies. Eine Form, die so nicht stimmen kann. Und die am Sonntag sicher korrigiert wird. Da ist sich das Ballydoyle-Quartier sicher.
„Geoffrey Chaucer ist natürlich bei Weitem kein Australia, aber mit Sicherheit ist er ein sehr gutes Pferd mit viel Talent“, heißt es aus Irland gegenüber GaloppOnline.de.
Mit The Grey Gatsby gewann Moore in diesem Jahr in Chantilly das zweite Derby seiner bisherigen Karriere, hatte zuvor das Epsom Derby mit Workforce gewonnen. In Deutschland triumphierte der dreifache englische Championjockey bereits einmal auf Gruppe I-Parkett, siegte im Dallmayr Preis mit Linngari.












