Dem aufmerksamen Beobachter wird es aufgefallen sein. Sibylle Vogt, mit drei Siegen beim Saisonfinale in Dortmund erfolgreichste Reiterin, steigt beim Saisonauftakt am morgigen Sonntag in Wambel nicht in den Sattel.
Der Grund: die Schweizerin hatte sich dafür entschieden, Ritte für die Veranstaltung auf der Sandbahn in Lyon-La Soie anzunehmen. Dort hatte sie Engagements für Fabian Xaver Weißmeier, Sascha Smrczek und Karoly Kerekes.
Doch die sehr niedrigen Temperaturen, die in den letzten Tagen in der Region Lyon gemessen wurden und auch weiterhin anhalten werden, machen Rennen auf dem dortigen Rechtskurs unmöglich, sodass am Freitagabend mitgeteilt wurde, dass die Veranstaltung verlegt wurde, und stattdessen auf der Sandbahn in Marseille-Vivaux stattfindet.
Diese Verlegung hat zu einer Flut von Nichtstartern geführt. Am Samstagmorgen (10:30 Uhr) gab es für die sieben geplanten Rennen bereits 22 Nichtstarter. Darunter befinden sich auch sechs der sieben geplanten deutschen Starter, lediglich Karoly Kerekes‘ Mr Riem wurde (noch) nicht gestrichen.
„Aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen der letzten Tage und der für dieses Wochenende vorhergesagten Temperaturen ist die PSF von Lyon-La Soie auf einer Länge von sechs Metern auf Höhe des Eingangs zum Geläuf gefroren. Die Bahn ist derzeit und auch in den nächsten Tagen nicht praktikabel. Um die Regelmäßigkeit der Rennen und die Sicherheit von Mensch und Pferd zu gewährleisten, hat Präsident Jean-Claude Ravier beschlossen, das Meeting abzusagen”, erklärte Lionel Chosson, Generaldirektor der Lyoner Pferderennbahnen.
France Galop hat kurzfristig beschlossen, die Veranstaltung nach Marseille-Vivaux zu verlegen, wo somit zwei aufeinanderfolgende Renntage stattfinden werden, da dort auch ein Renntag für Montag vorgesehen ist.












