Die angespannte Lage im französischen Rennsport wurde am Donnerstagabend leicht entschärft. Nachdem der Dienstagsrenntag in Maisons-Laffitte aufgrund eines Streiks von Mitarbeitern des Dachverbandes „France-Galop“ abgesagt worden war, waren auch die Veranstaltungen am Wochenende in und um Paris zunächst stark gefährdet.
Denn die gegen ein Sparprogramm von France-Galop, das auch die Schließung der Rennbahn Maisons-Laffitte beinhaltet, protestierenden France-Galop-Mitarbeiter hatten angekündigt, dass es auch am Freitag in Chantilly, Samstag in Saint-Cloud oder Sonntag in Auteuil zu Protesten kommen könnte.
Nach Gesprächen zwischen dem France-Galop-Präsidenten Bertrand Belinguier und den Protestierenden wurde nun eine Art ‚Waffenstillstand‘ geschlossen.
Die Betroffenen sehen zunächst von weiteren Streiks und Protesten ab, die Renntage werden auf jeden Fall durchgeführt. Im Gegenzug ist der Business-Plan, den France-Galop am Montag veröffentlichte, zunächst einmal auf Eis gelegt bis der neue Generaldirektor von France Galop, Thierry Delegue, sein Amt übernimmt.










