In eine viel zu schwere Aufgabe hatte sich am Sonntag in Lyon-Parilly der von Raimund Prinzinger trainierte Ichico (Foto)verirrt. Der mit einem GAG von 59 Kilo ausgestattete Limnos-Sohn bestritt unter Alexandre Champenois den Grand Prix de Lyon Merial, ein über 2400 Meter führendes Listenrennen, das mit 60.000 Euro dotiert war und gleichzeitig der fünfte Lauf der Rennserie ‚Le Defi du Galop‘ war.
Zwar durfte der Siebenjährige länger führen, wurde aber in der Zielgeraden durchgereicht und kam als Letzter der zwölf Starter über die Linie. Der Sieg ging an die von Mikel Delzangles trainierte 86:10-Chance Mores Wells. Dieser verwies unter Gregory Benoist Chalsa und Jo All The Way auf die Plätze. Die Ex-Deutsche Rock My Soul wurde Sechste.
Dennoch gab es in Lyon einen deutschen Sieg. Für diesen sorgte in einem Altersgewichtsrennen (1600 m, 27.000 Euro) der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Lucky Owner trainierte Usbeke. Unter Stephane Pasquier setzte sich der Saisondebütant als 115:10-Chance mit einem Hals durch. Waldemar Hicksts Flash Dance (O.Peslier) landete nur auf dem sechsten Platz.
In einem Handicap über 2200 Meter (19.000 Euro) kam der von Mirek Rulec trainierte Besito (J.-M.Breux) auf den dritten Platz. Ralf Lamberts Alrescha (C.Soumillon) blieb unplatziert. In einem Ausgleich für Dreijährige belegte Besitos Trainingsgefährte Cap Dive (J.-M.Breux) den fünften Platz. In einer weiteren Abteilung dieses Rennens (16.000 Euro) blieb Sarka Schütz‘ Agua Hero (O.Peslier) unplatziert.
Einen deutschen Sieg gab es auch bei der zeitgleich laufenden Veranstaltung in Straßburg. Für diesen sorgte in einem Hürdenrennen für dreijährige Pferde (3200 m, 17.000 Euro) die von Waldemar Himmel trainierte Stute Nadessa (J.-G.Gueracague), die als 65:10-Chance im Ziel sechs Längen vor dem Zweitplatzierten war. Vierte wurde Conny Brandstätters Hay Dance (H.Tabet), während Mario Hofers Luperon (P.A.Johnson) zu Fall kam.
In einem 1200 Meter-Rennen für Zweijährige (13.000 Euro) landete der von Werner Hefter trainierte Desert Prince-Sohn Ice Cone (S.Breux) auf dem dritten Platz.
Platz drei war die Ausbeute des von Dr. Norman Albers trainierten Schimmel Abbanandi (G.Barbedette) in einem mit 18.000 Euro dotierten Jagdrennen über 3400 Meter.
Und im letzten Rennen des Tages, einem Altersgewichtsrennen über 2100 Meter, gab es dann noch einen zweiten Platz für die von Manfred Weber trainierte Stute Kazoma Kate (Hana Mouchova). Magic Artiste aus dem Stall von Waldemar Himmel wurde mit Frederic Champagne Sechste.











