Soberania, im letzten Jahr Zweite im Preis der Diana und nun für das Gestüt Karlshof in Frankreich bei Jean De Roualle in Training, startete wie ihre Zuchtgefährtin La Boum (Trainer Robert Collet, Jockey Thierry Thulliez) und die Plersch-Lady Superstition (Trainer Alain de Royer-Dupre, Jockey Gerald Mosse, Foto) im Prix Allez France (Gruppe III, 2000 m, 80.000 Euro) an und die deutsch gezogenen Stuten verkauften sich teuer.
Zwar war gegen die Aga Khan-Siegerin Shemiyla (C.-P. Lemaire) am ende keinj Kraut gewachsen, doch nachdem Superstition die Nase schon recht früh im Wind hatte, kämpfte die Kutub-Tochter immer weiter und verteidigte Platz zwei gegen die im Gestüt Karlshof aufgewachsene La Boum.
Soberania hatte länger mit in vorderer Linie gelegen, musste am Ende aber passen. Bereits zuvor war Andreas Löwes fünfjähriger Kornado-Sohn Nelson im Prix du Chateau de Chantilly, ein über 2400 Meter führendes Tierce-Handicap in Chantilly um 48.000 Euro, dabei.
Doch auch der belgische Super-Reiter Christophe Soumillon konnte Nelson keine Flügel verleihen, der Deutsche blieb als 39:10-Chance unplatziert, während vorne Refik (D. Boeuf) einsam seine Kreise zog und das Top-Handicap überlegen mit sechs Längen zu seinen Gunsten gestaltete.










