Der von Torsten Mundry trainierte Durban Thunder (Foto) wurde in der ‚Wettchance‘ als kochend heißer Favorit allen gerecht. Am Pfosten war der Samum-Sohn, der am Fronleichnamstag in Frankfurt erst seinen zweiten Start absolvierte, hochüberlegen voraus und machte eine riesige Anhängerschar (15:10) glücklich. Im Grunde war es ein Sonntagspaziergang am Donnerstag für Durban Thunder (Video ansehen) .
Beim Debut hatte Stall Tinsdals vierjähriger Hengst lediglich dem Fährhofer Sanagas den Vortritt lassen müssen und hatte sich in Köln somit für weitere Aufgabe empfohlen. Dass der Samum-Sohn, den Norman Richter an der Spitze früh freien Lauf ließ, in einer anderen Straße gehört, unterstrich er deutlich. Altano, Karavadjo und Air Dream platzierten sich hinter Durban Thunder, die Viererwette war somit kein Kunststück und zahlte 3556:10.
Turbulent ging es im Ausgleich III zu, wo schon früh Brillianta reiterlos wurde und anschließend im Feld für einige Verwirrung sorgte. Dennoch sah es lange aus, als würde der klare Favorit Reginaldinho zum Zuge kommen. Doch auf den letzten Metern entwickelte die von Hans-Walter Hiller gesattelte Nadine gewaltige und entscheidende Reserven. Mit William Mongil im Sattel schnappte sich die Stute noch Reginaldinho.
Damit war zugleich eine dicke Überraschung fällig, denn die Perugino-Tochter zahlte auf Sieg 178:10. Vielleicht war dieser Erfolg des Hiller/Mongil-Gespanns ein gutes Omen für das Französische Derby am kommenden Sonntag in Chantilly. Dort wird der von Hans-Walter Hiller trainierte Classic Hero von William Mongil geritten.
Mit dem Erfolg von Skin Man (44:10) gab es wenige Tage nach der großen Jubiläumsfeier ’40 Jahre Galopp Club Deutschland‘ einen ganz populären Sieg. Mit Sabrina Wandt im Sattel kam der von Christian von der Recke trainierte Observatory-Sohn innen durch und siegte vor Ramblin Gold und Celtic Sea.
Zum 11. Mal war die Handwerkskammer in Niederrad zu Gast, diese Veranstaltung ist stets auch mit einem großen Publikumsandrang verbunden, diesmal pilgerten 11.700 Besucher auf die Niederräder Bahn. Die Verantwortlichen der Handwerkskammer gaben bereits eine Zusage, dass sie auch im kommenden Jahr einen Renntag veranstalten würden.
Der Umsatz lag bei sehr guten 227.400 Euro, womit man natürlich hochzufrieden war. Knapp über 50 Prozent wurden von außen vermittelt.









