Vier Starts – vier Siege, diese makellose Bilanz kann Heinz Hesses Java Gold-Sohn Vingtquatre Carat vorweisen. Am Sonntag in Dortmund gewann der Siebenjährige aus dem Stall von Heinz Hesse beim ersten Versuch in Dortmund auch das wichtigste Handicap des Tages, den Ausgleich III über 1950 Meter. Unter Pascal van de Keere verwies er Moncalieri und Aesop locker auf die Plätze zwei und drei.
Das war der zweite Tagessieg für den Belgier, der zuvor bereits einen Ausgleich IV mit Astro Boy gewonnen hatte. Auf zwei Siege kamen auch William Mongil, der das Zweijährigenrennen mit Axel Kleinkorres‘ Espataco gewonnen hatte und anschließend auch den Sprint-Ausgleich IV mit Rivera gewinnen konnte, sowie Karoly Kerekes, dessen Sieger To All und Lindquist hießen.
Den Schickle-Trainer-Cup gewann Jobst Overbeck, der neben Rivera noch Scipio als Sieger absatteln konnte, zudem im letzten Rennen mit Arctic Dancer Zweiter war. Das Amateurrennen holte sich Lydia Lammers auf der Steintor-Stute Kenianerin, die auf den letzten Metern noch Feudalism mit der angehenden Championesse Kirsten Neumann abfing.
Einen unerfreulichen Nachmittag erlebte Marvin Suerland. Denn nachdem er auf Blue Skrolan im Maidenrennen über 2500 Meter schon in der ersten Runde Finish ritt, wurde er von der Rennleitung für sechs Renntage gesperrt. Immerhin gewann er dann noch das letzte Rennen mit Philander.
Für den einzigen Dortmunder Sieg sorgte der so toll gezogene Wittekindshofer Le Tigre (Trainer Norbert Sauer), als er sich unter ‚Kistenreiter‘ Jean-Pierre Carvalho (Jose Silverio musste verletzt passen) überlegen aus der Maidenklasse verabschiedete.
Der Umsatz nach der Zwölf-Rennen-Mammutkarte belief sich auf 244.000 Euro, was natürlich nicht gerade das ist, was man sich so wünscht.











