Obwohl in Frankfurt die ersten beiden Renntage nicht durchgeführt werden konnten, bleibt die Rennbahn in Niederrad in aller Munde. Nach wie vor kämpfen die Verantwortlichen des Frankfurter Renn-Klubs mit allen Mitteln für den Erhalt der Traditionsbahn am Main.
Und dieser Kampf zeitigt immer wieder kleinere Teilerfolge, die in Summe die Hoffnungen auf einen juristischen Sieg gegen den Deutschen Fußballbund (DFB) immer wieder aufkeimen lassen. Zuletzt schon ist die Räumungsklage der Stadt Frankfurt gegen den Renn-Klub Frankfurt auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Die Stadt Frankfurt hatte die Räumungsklage eingereicht, nachdem die Verantwortlichen des Renn-Klubs Frankfurt das Niederräder Rennbahn-Areal zum 1. Januar 2016 nicht räumen wollten, um Platz für den Bau der DFB-Akademie zu schaffen und den Abriss der Tribüne zu ermöglichen.
Das Landgericht Frankfurt hat mit Beschluss vom 20. April 2016 den Verhandlungstermin in der Räumungsklage Stadt Frankfurt gegen den Frankfurter Renn-Klub 2010 e.V. aufgehoben. Um die Zukunft der Rennbahn hat die Stadt nun erneut eine juristische Schlappe erlitten. Nach Angaben des Renn-Klubs hat es das Oberlandesgericht Frankfurt am vergangenen Freitag untersagt, die Tribüne auf dem Areal in Niederrad abzureißen. Damit wurde die im Februar erlassene einstweilige Verfügung bestätigt.












