Mit einem sehr überschaubaren Feld begann der Feiertags-Renntag in der Bankenmetropole Frankfurt. Nur fünf Aspiranten fanden sich zum einleitenden Ausgleich III über 2150 Meter in Niederrad ein. In der Favoritenposition sah man am Niederrad-Toto im Vorfeld des Rennens die von Waldemar Hickst trainierte Salve Haya mit Jockey Jozef Bojko.
Und die Favoritin (21:10) brachte das Rennen Start-Ziel nach Hause. Lange schien Informed Award (Axel Kleinkorres/Stephen Hellyn) für das zweite Geld in Frage zu kommen, doch auf der Zielgerade kam auf der Außenbahn die von Andreas Löwe trainierte Very Nice mit Rebecca Danz noch schon in die Partie und sicherte sich Rang zwei vor Ramblin Shadow (Clemens Zeitz/Martin Seidl), der lange am Schluss des Feldes galoppierte.
Auch in Niederrad kam natürlich der 2009er Jahrgang zu seiner Chance. In einem 2000-Meter-Rennen siegte Paul Harleys Santarius (32:10, Foto) mit Terry Hellier Start-Ziel. Auf der Zielgeraden musste sich der Intendant-Sohn allerding mächtig gegen den stärker werdenden Favoriten Tempuran (Peter Schiergen/Andrasch Starke) wehren, doch hielt er dem Druck stand. Auf Rang drei folgte mit Abstand der Wittekindshofer Event Next (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza).
Im Dreijährigenrennen über 1300 Meter sah es lange nach einem Duell des lange führenden Falvio Forte (Uwe Stoltefuß/Jozef Bojkoe) und dem favorisierten Diamond Rock (Manfred Hofer/Andrasch Starke) aus. Starke setzte mit seinem Partner eine erste Attacke, kam aber im Kampf um den Sieg nicht weiter. Innen wurde auf den letzten 200 Metern nun die von John David Hillis vorbereitete Meryl (57:10) bemüht. Maxim Pecheur beorderte die Soldier Hollow-Tochter von den Rails weiter nach außen. Dort entwickelte die Stute tollen Speed und zog am Führungsduo vorbei. Flavio Forte sicherte sich das zweite Geld vor dem Favoriten.
Den letzten Ausgleich III des Tages über 1300 Meter blieb in Frankfurt. Die von Heinz Hesse trainierte Jasmines Hero siegte mit Jozef Bojko nach einem in guter Manier vorgetragenen Schlussspurt auf der Außenbahn. Shot To Nothing (Christian Sprengel/Jennifer Korbus) und der lange führende Wolrd’s Danger (Volker Röhrig/Maxim Pecheur) hatten gegen diesen Speed das Nachsehen.












