Am Donnerstag kommt die Frau nach Frankfurt, deren Vorfahren den Pferderennsport mit erfunden haben und die die Rennbahn besitzt, auf der soeben eines der erfolgreichsten Galopp-Meetings aller Zeiten in Europa ausgetragen wurde. Das Royal Ascot-Meeting mit 300.000 Besuchern an fünf Tagen.
Queen Elizabeth II von England kommt am Donnerstag in jene Stadt, in der die Galopprennbahn den Fußballern weichen soll. Nach dem aufgrund zu geringer Wahlbeteiligung nicht zugunsten der Rennbahn ausgefallenen Bürgerentscheid ist dieses Szenario wieder ziemlich wahrscheinlich, vielleicht schon final zementiert.
Was die Queen wohl zu einer Rennbahnschließung sagen würde? Schwer zu sagen. Aber kennen könnte sie diese Anlage: 1990 hat auf der Frankfurter Galopprennbahn das Queen-Pferd Starlet die Team Trophy der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Finanzverbund gewonnen, ein Gruppe-Rennen. Es war einer der populärsten Siege, die es auf dieser Rennbahn je gab. Gut möglich, dass sie das noch weiß, wenn sie am Donnerstag nach Frankfurt kommt. Ob sie es ansprechen wird? Da ist wohl dann eher der Wunsch der Vater des Gedanken.












