Frankfurt pr?sentiert Gruppe-Pferde in der Listenklasse

Spannung ist vorprogrammiert, denn jeder der zehn Starter kann Chancen anmelden, wenn die schnellen Spezialisten im Frankfurter Hauptereignis mit dem Hessen Sprint Preis (20.000 Euro 1.300 Meter) an den Ablauf kommen. In diesem Vergleich zwischen zwei Dreijährigen und acht älteren Kandidaten kommen nicht nur vier Gruppesieger an den Ablauf.

Man darf dabei nicht zuletzt auch auf die Dreijährigen gespannt sein, die sich zuletzt mehr und mehr ins Gespräch gebracht haben. Hier ist an erster Stelle Arabian Falcon (Foto) aus dem Neusser Quartier von Axel Kleinkorres zu nennen. Der machte zuletzt im Mercedes Sprint mächtig Eindruck gegen den älteren und weitaus erprobteren Smooth Operator.

Eine Bombenleistung, auch wenn dieser anschließend in Paris nichts zu bestellen hatte. An der Oos ließ der im Besitz vo Lucien van de Meulen stehende Dutch Art-Sohn, der im Übrigen noch wenig geprüft wieder am Ablauf erscheint, die mit König Concorde, Exciting Life und Walero weitere gestandene Gruppe- und Listensieger hinter sich.

Auch in Niederrad wird der aufstrebende Stephen Hellyn wieder im Sattel dieses interessanten Dreijährigen sitzen, auf den sein Trainer Axel Kleinkorres schon bei der diesjährigen Stallparade früh im Jahr jede Menge Mumm offenbarte. Einen neuerlichen Sprung muss der bei seinen bisherigen zwei Lebensstarts noch ungeschlagene The Call aus dem Ostmann-Quartier bewältigen.

Doch wer um diese Jahreszeit im mittleren Ausgleich gegen die Älteren eindrucksvoll besteht, der muss schon über einiges Potenzial verfügen. Sein Stallgefährte Walero, seines Zeichens zweifacher Gruppe III-Sieger, hat hingegen schon so manche Schlacht geschlagen. Der Big Shuffle-Sohn, der auf elastischem Geläuf noch stärker einzuschätzen gilt, sollte wieder, wenn die Bedingungen passen, ein Ausrufezeichen zu setzen wissen. Angekündigt hat sich zuletzt in Jägersro auch Stall Königsforst` Govinda.

Der Hamburger Flieger Trophy-Sieger von 2009, Gr. III vertritt mit Andreas Wöhler nicht nur ein ausgesprochenes Erfolgs- und Formquartier. Der Pulpit-Sohn könnte sich nach einem guten Saisondebüt auch nun weiter gesteigert präsentieren. Gefährlich erscheint aber auch die Doppelspitze aus dem Kölner Asterblüte-Quartier.

Peter Schiergen, dessen Stallform spürbar anzieht, greift chancenreich mit Andrasch Starkes Ritt Exciting Life und der nicht zu unterschätzenden Rock of Gibraltar Aslana ins Geschehen ein. Erstgenannter besticht vor allem durch Formkonstanz, so dass man den Polen in jedem Fall auf der Rechnung haben muss. während die Nizza-Vertreterin sich zuletzt im Hoppegartener Stutenpreis wieder ins Gespräch gebracht hat. Über jede Menge Klasse verfügt auch Lokalmatador Sir Oscar, der als nachgenanntes Pferd in Badener Meile auch nichts gegen weichen Boden einzuwenden hatte.

Hinter dem englischen Sieger Worthadd und dem Ittlinger Neatico bot der Mark of Esteem-Sohn aus dem Potters-Quartier nicht weit geschlagen an der Oos eine ausgesprochen starke Leistung. Guido Schmitts Stark Danon profilierte sich in der vergangenen Saison als zweifacher Listensieger in München, konnte beim Saisondebüt in Longchamp allerdings noch keine Akzente setzen. Allerdings schießt sein Trainer Waldemar Hickst höchst erfolgreich aus allen Rohren in den letzten Wochen.

Etabliert in der Listenklasse hat sich längst auch der holländische Gast Ferro Sensation, den man für die Gelder ebenfalls mit ins Kalkül ziehen muss. Alles in allem also eine offene Angelegenheit mit zahlreichen Möglichkeiten.

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