„Wir sind froh, dass wir unseren Standard halten konnten und wie im Vorjahr elf Renntage veranstalten und weiterhin vier Grupperennen und ein hochdotiertes Listenrennen austragen können“, sagte Reinhold Wolfermann, Vizepräsident des Rennklubs Frankfurt, bei der Jahrespressekonferenz im Klubhaus.
Gleich am zweiten Renntag steht mit dem Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler wie immer das erste Grupperennen an, das 2000 Meter-Rennen hat sich längst als eine der wichtigsten Derby-Vorprüfungen etabliert.
Die anderen drei Gruppetermine, der Merrill Lynch Euro-Cup, der Frankfurter Stutenpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung und der Herbstpreis der Stadt Frankfurt liegen allesamt im Herbst. Das letztgenannte Rennen, findet aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft nicht wie sonst im Sommer statt, sondern am 19.November, was bedeutet, dass dieses Gruppe III-Rennen das letzte Pattern Race der europäischen Saison ist.
Zudem ist dieses Rennen, bislang als Lotto Hessen-Pokal gelaufen, aktuell noch ohne Sponsor, denn Lotto Hessen, langjähriger Partner des Rennklubs, hat sein Engagement umstrukturiert. So wird es nun an jedem der elf Renntage ein Lotto Hessen-Rennen geben, wobei durch die Werbepräsenz von Lotto Hessen an dem ein oder anderen Renntag auch Gewinnspiele oder Verlosungen für das Publikum angedacht sind.
Besonders erfreut zeigt sich der Rennklub darüber, dass man nach Jahren der Fernsehabstinenz auch wieder einmal Sendezeit im TV bekommt, denn der Sportrenntag am 15. Juli – der Renntag wird von den Frankfurter Sportvereinen und der FES (Frankfurter Entsorgungs Service GmbH) unterstützt – wird vom dritten Hessischen Fernsehprogramm mit einer 30-minütigen Übertragung begleitet.
Zu diesem Renntag rechnet man mit großem Zuschauerzuspruch, da auch Araberrennen, mit denen Frankfurt in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen gemacht hat, ausgetragen werden.
Ein Novum wird der Renntag am 23. Juli darstellen, denn erstmals veranstaltet man dann in Frankfurt am Tag des Deutschen Derbys. „Krefeld hatte sonst immer diesen Termin, wir halten dieses Datum für sehr interessant, planen auch im Rahmen des Renntages eine Derbyparty zu feiern“, erklärt Reinhold Wolfermann.
Noch nichts Neues konnte Reinhold Wolfermann in Sachen Hotelbau verkünden. „Wir werden es weiterhin so halten, dass wir erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn es etwas Konkretes zu sagen gibt. Die Verhandlungen laufen aber und scheinen auch auf einem guten Weg zu sein“, so der Vizepräsident des Klubs.











