Zuletzt war er in den Greenham Stakes in Newbury nur an dem Ausnahmepferd Frankel gescheitert, war seinerseits aber klar vor dem Rest geblieben. Was das genau wert war, wusste man vor dem Mehl-Mülhens-Rennen in Köln, den German 2.000 Guineas, nicht. Doch bereits im Führring sah der von Marco Botti trainierte Excelebration (Foto)hervorragend aus. Und dann machte er selbst den Frankel.
400 Meter vor dem Ziel lagen fast zehn Pferde auf einer Linie. Doch dann drückte Jockey Adam Kirby auf den Knopf und plötzlich zog der Exceed and Excel-Sohn, der in dem zunächst von The Paddyman und Quinindo angeführten Feld unterwegs im Mittelfeld gelegen hatte, einfach so von den Gegnern weg, als wäre es das normalste der Welt Video ansehen.
Weit vor dem Ziel war klar, dass der Sieg im ersten Klassiker der Saison nach Newmarket gehen würde. Bis zur Linie hatte der 31:10-Favorit einen Vorteil von sieben Längen herausgeholt.
Dahinter schnappte sich der von Christian Zschache trainierte Gereon, der lange im hinteren Teil des Feldes gelegen hatte, knapp vor Acadius genau im Ziel noch den zweiten Platz, womit am Ende alle drei Favoriten vorne waren. Hinter Acadius belegte Stark Danon den vierten Platz, Fünfter wurde in dem mit 153.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen Point Blank.
‚Wir wissen nicht genau, wie gut er ist, aber er hat heute sehr imponierend gewonnen. Nun könnte er nach Royal Ascot gehen‘, so Trainer Marco Botti, der in Newmarket 75 Pferde trainiert. In Ascot würde der Hengst in den St.James’s Palace Stakes laufen.
Nicht unzufrieden war auch Christian Zschache mit dem Laufen von Gereon. ‚Es hat sich heute gezeigt, dass er kein Pferd für 1600 Meter ist, sondern Wege um 2000 Meter bevorzugt.









