Frankel l?sst auch Cirrus abblitzen – Pastorius wird Vierter

Lange stand der Start von Frankel in den Champion Stakes aufgrund des weichen Bodens in Ascot am Samstag in Frage, doch dann entschied man sich im Lager des besten Pferdes der Welt für den Start, der der letzte des Supergaloppers sein sollte. Und wie es sich für ein Pferd seiner Klasse gehört, gewann der Vierjährige aus dem Stall von Henry Cecil auch diesmal.

11:10 notierte der Galileo-Sohn aus dem Besitz von Khalid Abdullah in dem mit 1,3 Millionen Pfund dotierten 2000 Meter-Rennen, in dem er unter seinem ständigen Jockey Tom Queally auf fünf Gegner traf, zu denen auch der von Mario Hofer trainierte Derbysieger Pastorius gehörte.

Als 340:10-Außenseiter ging der Soldier Hollow-Sohn des Stalles Antanando ins Rennen und beendete es schließlich als Vierter. Ein besserer Platz stand für ihn nie zur Debatte, von Frankie Dettori musste er schon weit vor dem Ziel stark geritten werden, um dabei zu bleiben.

Ganz anders natürlich Frankel (Foto). Nachdem sein stärkster Gegner Cirrus des Aigles unter Olivier Peslier schon früh neben dem Pacemaker Bullet Train aufgetaucht, und in der Zielgeraden an der Spitze war, machte Queally mit Frankel in aller Ruhe Boden gut, ging an dem französischen Gast vorbei und löste sich bis ins Ziel noch auf einen Vorsprung von eindreiviertel Länge.

Bis zu Nathaniel, der die Favoritendreierwette komplettierte waren es dann zweieinhalb Längen, von diesem bis zu Pastorius waren es dann noch einmal dreieinhalb Längen.

Es waren also die beiden besten Pferde der Welt auf den ersten beiden Plätzen und in einem Superrennen war der vierte Rang von Pastorius, der zudem mit knapp 70.000 Pfund dotiert wurde, alles andere als ein schlechtes Abschneiden.

Doch die Aufmerksamkeit gehört ganz alleine Frankel, denn der Superstar gestaltete auch seinen 14. Start zu einem Sieg und wird nun seine Rennlaufbahn beenden.

‚Er ist der beste, den ich je trainiert habe, und der beste, den ich je gesehen habe. Ich kann mir nicht vorstellen, das es jemals ein besseres Pferd geben wird‘, so Trainer Henry Cecil nach dem Rennen.

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