Ein in Deutschland trainiertes Trio reiste zu Beginn der Woche ins französischen Compiegne und gleich im ersten Rennen der Karte jubelte die deutsche Anhängerschaft, als der von Norbert Sauer für den Stall Laurus trainierte Sussudio ein mit 52.000 Euro dotiertes Handicap (Course D) über die Meile gewinnen konnte.
Filip Minarik (Foto), der an diesem Montag seinen 39. Geburtstag feiert, bescherte dem aus dem Zucht von Georg Baron von Ullmann stammenden Nayef-Sohn, der als 131:10-Außenseiter an den Start kam, an der vorderen Außenseite einen reibungslose Rennverlauf. Auf der Geraden konnte der Vierjährige dann weiter zulegen, auch wenn Living Desert dem Deutschen noch einmal mächtig nahe kam.
Ohne Möglichkeiten war der Favorit der Prüfung, der in Deutschland bestens bekannte Titano (ehemals William Mongil). Der Doyen-Sohn aus dem Rennstall vom Philippe Sogorb hatte schon zu Beginn des Rennens eine ungünstige Lage und fand auch in der Folge nicht mehr in die Partie. Am Ende Rang sieben für den Ex-Deutschen.
Für den zweiten deutschen Erfolg sorgte der von Sascha Smrczek in Düssldorf trainierte Pai Mei (Fabrice Veron). Die 94:10-Chance aus dem Besitz von Ulrich Langenbach gewann ein Reclamer (23.000 Euro, 2000 Meter) für dreijährige Pferde vor Saint Clément und Bajoon. Der Saddex-Sohn Pai Mei besitzt eine Nennung für das 22. Slovenske Derby (siehe Extra-Bericht).
Ohne Chance war Werner Hausteins Beltanus in einem Altersgewichtsrennen (18.000 Euro, 1600 m). Der Tertullian-Sohn wurde nur Zehnter und somit Letzter.










