Die zum Verkauf stehende Fläche der Dortmunder Rennbahn ist exakt der Bereich, der entlang des Rennwegs die alten Trainingsställe umfasst. Zurzeit stehen nach Angaben des Rennvereins in den mehr als 300 Boxen nur noch 30 Pferde von sechs verschiedenen Trainern.
Der Verkauf des Baulandes bedeutet einen signifikanten Einschnitt für die Rennbahn Dortmund. „In Zukunft wird es keinen Trainingsbetrieb und Pferdehaltung in Wambel mehr geben“, so Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Die laufenden Kosten für den Unterhalt übersteigen die Einnahmen leider deutlich.“
Neben der fehlenden wirtschaftlichen Grundlage würde sich ein Trainingsbetrieb aus immissionsschutzrechtlicher Sicht auch negativ auf das Bauprojekt auswirken. Es wäre nur ein deutlich geringerer Verkaufspreis zu erzielen mit der Folge, dass „wir bereits ab dem ersten Tag den Trainingsbetrieb wieder subventionieren müssten und die dringend nötigen Investitionen nicht mehr möglich sind“, erläutert der Präsident den harten Schnitt.
Die Pferdehaltung habe heute andere Anforderungen als vor 100 Jahren, heißt es weiter. Betroffen sind von der Schließung vor allem die Trainer Reiner Werning, Ralph Schaaf, John Warren und Hella Sauer.











