Flieger-As Alaska River: Gala im ersten Gras-Listenrennen

Als klarer 12:10-Favorit war der von Peter Schiergen trainierte Alaska River in den Bremer Frühjahrs Sprint-Cup gegangen. Und dieser Rolle wurde der vierjährige Anabaa-Sohn des Gestüts Ammerland auch vollauf gerecht. Unter Andrasch Starke setzte sich der Hengst leicht gegen seine sechs Gegner durch, gewann mit 2 1/2 Längen Vorsprung.

In dem 20.000er ließ der Favorit nie Zweifel daran, wer dieses über 1300 Meter führende Listenrennen gewinnen würde. Auf passend schwerer Bahn nahm er gleich das Heft in die Hand und beherrschte die Gegner, von denen der gut endende Shinko’s Best als Zweiter am weitesten kam. Dahinter landete der Außenseiter Signum auf Rang drei.

Alaska River, für den es der sechste Sieg beim elften Start und der dritte Erfolg hintereinander war, wird im Konzert der deutschen Flieger in dieser Saison eine ganz entscheidende Rolle spielen, auf den letzten Metern konnte Andrasch Starke, der den Hengst nur einmal kurz mit der Peitsche fordern musste, beruhigt die Hände hinsetzen.

Für die Überraschung des Tages sorgte Erika Brancecka in der ‚Wettchance des Tages‘, als sie mit dem von ihrem Ehemann Harald Grube trainierten Wallach Eucalyptos ganz knapp gegen Eurako und Rheinberger zum Zuge kam. 235:10 zahlte der Neunjährige am Toto, in der Viererwette (Vierter wurde Van Vürden) gab es eine Quote von 98.235:10.

Erfolgreichste Aktive waren Andrasch Starke (Super Directa, Alaska River) und Trainer Günter Lentz (Dangus, Kung Hei), die jeweils zwei Rennen gewannen. Der Umsatz in den acht Prüfungen belief sich auf 176.236,80 Euro.

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