Gemeinsam mit dem Gruppe I-As Ivanhowe ist auch der Meiler-Crack Flamingo Star aus dem Quartier von Waldemar Hickst verladen worden, um Deutschland Richtung England zu verlassen und dort den notwendigen Quarantäne-Aufenthalt für die Fortsetzung seiner Laufbahn in Australien zu verbringen. Flamingo Star wird dort in den Stall von Chris Waller wechseln.
Über die Vermittlung von Panorama Bloodstock ist der im letzten Jahr im Prix Perth in Saint-Cloud und im Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf auf dem Grafenberg zweifach auf Gruppe III-Ebene erfogreiche Areion-Sohn von seiner Besitzerin Marlene Haller an australische Interessen verkauft worden. Doch nur zum Teil.
Flamingo Star wird weiterhin in den Farben und unter dem Namen von Marlene Haller Down Under an den Ablauf kommen, da die Mitbesitzerin vom 2013er Deckhengst-Champion Areion einen beträchtlichen Anteil an dem deutschen Topmeiler behalten hat. Seine Züchterin hat zudem großes Interesse am australischen Rennsport u.a. auch, weil der von ihr gezogene sechsjährige Areion-Sohn Le Roi aktuell in seiner neuen Heimat Australien zweifacher Gruppsieger ist und als einer der Mitfavoriten für den diesjährigen Melbourne Cup gehandelt wird.
Dem fünfjährigen Flamingo Star galten vor zwei Jahren nach seinem Sieg als Zweijähriger im Krefelder Ratibor Rennen (Gr.III) entsprechende Ambitionen im Derbyjahrgang, die er jedoch zunächst nur einmal als Zweiter zum späteren Derbysieger Lucky Speed im Bavarian Classic (Gr.III) einzulösen vermochte.
Anfangs letzter Saison erfolgte dann der Wechsel von Trainer Roland Dzubasz in Hoppegarten nach Köln in das Quartier von Waldemar Hickst. Der Kölner Trainer steigerte den Areion-Sohn wieder über kleinere Aufgaben und einem Sieg im Ausgleich I auf sein tatsächliches Niveau und gewann mit ihm auf passend schwerem Geläuf die Eingangs erwähnten Grupperennen.










