Firestorm schl?gt seinen Stallgef?hrten Giant’s Cauldron

Das 1500 Meter-Rennen für die dreijährigen Stuten auf dem Grafenberg gewann die von Lokalmatador Sascha Smrczek vorbereitete Touch Down-Tochter Compact Street (46:10), die unter Bayarsaikhan Ganbat Sunstream und Arleona auf die Plätze zwei und drei verwies.

Als klarer 19:10-Favorit ging der von Peter Schiergen trainierte Ebbesloher Giant’s Cauldron am Donnerstag in Düsseldorf in das Maidenrennen für die Dreijährigen über 2200 Meter. Doch dieser Rolle konnte der Peintre Celebre-Sohn nicht ganz gerecht werden, denn er unterlag überraschend seinem Trainingsgefährten Firestorm.

Dieser hatte unter Filip Minarik als 89:10-Chance früh die Spitze übernommen und konnte sich zu Beginn der Zielgeraden vorne entscheidend absetzen. Zu spät kam Giant’s Cauldron unter Adrie de Vries auf Touren, und kam das Ziel einen Tick zu früh für den Favoriten. Der Sieger Firestorm steht im selben Besitz wie der letztjährige Derbysieger Lucky Speed, denn er gehört dem Stall Hornoldendorf.

Platz drei ging an World’s Dream vor dem Außenseiter Townshend. Dagegen ging der höher eingeschätzte Captain Dino in der Zielgeraden ziemlich unter. Der Sieger Firestorm steigerte seine Form vom Frankfurter Saisondebüt deutlich. Das er auf einem Auge blind ist, scheint ihm nichts auszumachen.

Die große Attraktion in München war natürlich der Auftritt des Schecken Silvery Moon im Rennen über 2000 Meter, doch belegte der Schützling von Mario Hofer unter dessen Tochter Steffi nur den fünften Platz, war ohne Siegchance.

Es siegte überlegen die von Andreas Wöhler vorbereitete Shirocco-Tochter Capichera (34:10), die unter Eduardo Pedroza Raoul und La Celerina auf die Plätze zwei und drei verwies.

Das zweite Dreijährigenrennen in Riem führte über 1400 Meter. Hier kam die Brümmerhoferin Sugar Lady aus dem Quartier von Peter Schiergen als Erste über die Linie, wurde aber von den Stewards disqualifiziert und auf den vierten Platz gesetzt. So kam Mario Hofers Ragazzo (36:10) unter Tochter Steffi zum Sieg gegen See You Soon und Filaga.

In Leipzig sah man im Maidenrennen für den Derbyjahrgang über 1850 Meter am Ende die drei Favoriten vorne. Mit feinem Speed fing die von Roland Dzubasz trainierte Sabiango-Tochter Laolita unter Michael Cadeddu noch die Röttgenerin Aussicht ab, hinter der Green Wings den dritten Platz belegte.

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