Finale am Scheibenholz: Auch der Vize-Champion kommt

An diesem Samstag schließt Leipzig für die laufende Saison seine Tore. Jürgen Funke, der dem noch relativ jungen Reit- und Rennverein vorsteht, hat es mit seinen Mitstreitern geschafft, der schon totgesagten Bahn wieder zum Leben zu verhelfen.

Der Kurs am Scheibenholz ist zu einem Dauerveranstalter und wichtigem Faktor geworden. Während die Rennvereine in Nordrhein-Westfalen kaum noch bereit sind, an Samstagen Rennen durchzuführen, hat man sich auf den Bahnen im Osten auf diesen Termin fast schon spezialisiert. Und die Erfahrung zeigt: Die Umsätze sind denen im Westen in der Regel schon überlegen.

So ist es kein Wunder, dass sich Leipzig für sein Finale erneut den Samstag ausgesucht hat. Mit besten Aussichten sollte Eduardo Pedroza (Foto) den Weg aus Ravensberg antreten. Für den eigenen Stall schwingt sich die derzeitige Nummer zwei der Statistik in den Sattel von Mancebo und Sayago, die beide mit ersten Chancen an den Start gehen.

Das finanzielle Engagement der Sächsischen Galopp-Union Dresden, Eigner von Sayago, trägt allmählich doch Früchte, der Wallach sollte ohnehin noch nicht am Ende seines Leistungsvermögens angekommen sein. Für Eduardo Pedroza (Foto) geht es darum, seine Anwartschaft auf das Vizechampionat zu untermauern – Deutscher Meister wird sicherlich Andreas Suborics.

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