Das war schon eindruckvoll, wie der vierjährige, von Andreas Schütz für Gary Tanaka trainierte Fight Club (Foto) nach zehnmonatiger Pause sich auf der großen Bühne zurückmeldete. Schauplatz war der Merrill Lynch Euro-Cup, in dem er im Vorjahr nur an einem gewissen Soldier Hollow gescheitert war, der später sogar zum Gruppe I-Sieger aufsteigen sollte.
Diese höchste Qualitätsstufe traut der Kölner Trainer offenbar auch seinem Hengst zu, als er nach dem sehr souveränen Sieg meinte, dass Fight Club ein reelles Gruppe II-Pferd, wenn nicht sogar mehr darstelle.
Um gleich anzufügen, dass Fight Club in seiner gerade erst einmal elf Rennen umfassenden Karriere so oft Pech hatte, als entweder Rennverlauf oder Boden überhaupt nicht zusagten. Als Beispiel nannte er den letzten Start, den der Lavirco-Sohn in den USA anlässlich des Hollywood Derbys Ende letzten Novembers in Hollywood Park bestritten hatte.
„Er hatte einen derart schlechten Rennverlauf, wie ich es selten einmal bei einem Pferd erlebt habe, wurde Zehnter und war dennoch nicht allzu weit von den Geldrängen entfernt“, erinnerte Schütz noch einmal an den letztjährigen Saisonabschluss des Hengstes, dessen Sieg den Trainer offenbar nicht überraschte.
„Man muss dennoch vorsichtig mit ihm vorgehen, denn aus dem Karpalgelenk war ein großes Stück abgebrochen“, erklärt er die lange Pause des Hengstes, die ein erfolgreiches Ende fand.
Weitere Optionen von Fight Club sind der Premio Federico Tesio (Gr. III/2200 m) am 2. Oktober in Mailand, der ein Tag später in Hoppegarten stattfindende Preis der Deutschen Einheit (Gr. III/2000 m), die Baden-Württemberg-Trophy (Gr. III/2200 m) am 23. Oktober in Iffezheim sowie der Premio Roma (Gr. I/2000 m) am 6. November in Rom.











