Acht Rennen sind es am Ende geworden, die an Christi Himmelfahrt oder „Vatertag“ in der bevölkerungsreichsten Stadt des Ruhrgebiets zum Sparkassen-Renntag entschieden werden. Mit einem Ausgleich I bietet der Rennverein den Besuchern dabei ein durchaus attraktives, wie rares Hauptereignis an. Rennen dieser Kategorie waren in den letzten Jahren selten und sollten durch eine Modifikation der Skalen neuen Aufschwung erhalten.
In Wambel werden in der sechsten Prüfung des Feiertages neun Pferde zur 1400-Meter-Startstelle aufcantern. Darunter auch der niederländische Gast Ferro Sensation (Foto), der von Daniel Christiaan Klomp vorbereitet wird. Der Klasse-Flieger konnte im vergangenen Jahr nie so ganz an seine Bestleistung anknüpfen. Diese datiert vom 26. August 2012, als der damals Sechsjährige in Iffezheim die 142. Goldene Peitsche gewinnen konnte. Siempre Manduro dürfte dem Kreis der stärksten Gegner angehören.
Bei ihrem Debüt in der Heimat musste sich Paul Harley Brümmerhofer Stute Eliza nur der Schwester der 1000 Guineas-Siegerin Akua’da geschlagen geben. Am Ende besaß Eliza gegen Akua’na keine Chance, doch die Debüt-Form liest sich alles andere als schlecht, so dass man davon ausgehen darf, dass die Dai Jin-Tochter, deren Dispositionen einen möglichen Start im Henkel-Preis der Diana vorsehen, erneut um den Sieg mitlaufen wird. Dass dies kein Selbstläufer wird, macht ein Blick auf die Gegnerschaft schnell klar. Die Brümmerhoferin ist keineswegs die einzige Lady, mit der man auf das Stuten-Derby in Düsseldorf zielt.
Die Wittekindshoferin North Mum etwa hat hinter Wunder und Feodora bei ihrem Debüt in Köln ebenfalls richtig gute Gegnerinnen vor der Brust gehabt und ist auch die Wahl von Jozef Bojko. So erhielt Michael Cadeddu die Möglichkeit, die prächtig gezogene Laura zu reiten. Als vierte Diana-Kandidatin verdient natürlich auch die von Mario Hofer trainierte Mari Cha Beachtung. Die Ammerländerin gibt in Wambel ihr Debüt. Andre Best wird die Lawman-Tochter reiten.
Die Tournee des „schnellsten Schecken der Welt“ geht am Donnerstag in Dortmund weiter. Überall, wo der von Mario Hofer trainierte Silvery Moon auftritt, zieht er die Blicke der Besucher auf sich. Elf Gegner stellen sich I Was Framed-Sohn im Dreijährigen-Rennen über 1750 Meter entgegen, darunter die Aspectus-Schwester Aussicht aus dem Quartier von Markus Klug. Mehr zum Dortmunder Renntag in der „Sport-Welt“-Ausgabe Nummer 56.











