Ferovia ?berrascht die Ammerl?nderin Baltic Baroness

Noch im vergangenen Jahr gewann Waldlerche für das Gestüt Bernried, Trainer Andre Fabre und Jockey Maxime Guyon den Prix Penelope. In dieser Saison sollte ihr die favorisierte Ammerländerin Baltic Baroness nacheifern. Aber mit enormen Endspeed kam die von Carlos Laffon-Parias betreute und von Olivier Peslier gerittene Ferovia sogar noch leicht vorbei.

Die ursprünglich Drittplatzierte Orion Love wurde von der Rennleitung wegen Behinderung noch auf den fünften Rang zurück gestuft. Ferovia, noch Ende März Maidensiegerin in Amiens, zahlte am PMU-Toto 99:10.

Der Prix Penelope ist ein Rennen der Gruppe III, führt über 2100 Meter und ist mit 80.000 Euro traditionell eines der wichtigsten Trials auf dem Weg zum Prix de Diane.

Einen guten zweiten Platz belegte Gestüt Ittlingens Chapman bei der gleichen Veranstaltung in St. Cloud in einem Verkaufsrennen über die Meile. In diesem 19.000 Euro-Rennen wurde der von Peter Schiergen trainierte und von Urs Rispoli gerittene Big Shuffle-Sohn nur von der 107:10 Außenseiterin Psyche unter Alexandre Champenois geschlagen. Die Siegerin gehört übrigens Stephan Hoffmeister.

Zu seinem ersten Sieg in der Karriere kam der vom Gestüt Karlshof gezogene Seven Summmits in einem 18.000 Euro-Handicap über 2100 Meter. Der Bruder der Derbysieger, Samum und Schiaparelli kostete vor drei Jahren auf der Auktion 150.000 Euro. Er steht im Training bei Jerome Thibault und wurde gerittten von Thomas Messina. Am Toto zahlte der vierjährige Hengst 240:10.

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