Feodora und Nymphea Fünfte und Neunte im Opera

Die Plätze fünf, bzw. neun belegten die beiden deutschen Teilnehmerinnen am Prix de l’Opera, dem mit 400.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2000 Meter für die Stuten am Sonntag in Longchamp. Dabei zeigte vor allem die Etzeanerin Feodora (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler eine ganz starke Vorstellung, denn die Lord of England-Tochter landete im Feld von elf Pferden auf dem fünften Platz, war im Ziel nur eine halbe Länge von der Siegerin We Are geschlagen. Das war eine tolle Leistung der Diana-Siegerin, die einen bärenstarken Moment besaß, als sie nach einem Rennen auf Warten an der Innenseite enorme Beschleunigung zeigte.

Nymphea, die das Rennen unter Dennis Schiergen wie meistens von der Spitze aus angegangen war, führte bis zur 400 Meter-Marke, wurde dann von der Favoritin Tarfasha passiert, wehrte sich dann noch länger, musste zum Schluss aber passen. Sie war auch als längste Außenseiterin ins Rennen gegangen. „Sie ist ein tolles Rennen gelaufen, Mitte der Zielgeraden dachte ich, es wäre sogar noch etwas mehr drin, aber bei dem guten Boden kamen die vorderen Pferde nicht zurück. Etwas weicher Boden wäre noch besser für sie gewesen“, so Eduardo Pedroza nach dem Rennen.

We Are setzte sich unter Thierry Jarnet nach einem hauchdünnen Finish mit einem Hals-Vorteil gegen Eibbons durch, hinter der Hadaatha und Tarfasha ebenfalls dichtauf waren. Die Siegerin We Are hatte vor einigen Wochen Schlagzeilen gemacht, weil sie aufgrund erhöhter Testosteron-Werte den Sieg im Prix Saint-Alary am Grünen Tisch aberkannt bekam. Grund war ein Tumor an den Eierstöcken, der entfernt wurde. Nach der OP enttäuschte sie beim ersten Start in einem Listenrennen, als die im Besitz von George Strawbridge stehende, dreijährige Dansili-Tochter nur Sechste wurde. „Sie bleibt in Training, wird dieses Jahr aber nicht mehr laufen“, hieß es aus dem Umfeld der von Freddy Head trainierten Siegerin, die vor der Eierstock-Op sogar als Kandidatin für den „Arc“ galt.

 

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