Favoritensieg, Norwegen-Erfolg und zwei Doppeltreffer

Nach Norajean im zweiten Rennen gab es auch zum Abschluss in der Hauptstadt noch einmal einen Favoritensieg. Nach einem perfekten Rennverlauf von Platz drei an der Innenseite aus kam der von Lutz Pyritz trainierte und von Nicola Sechi gerittene Loulou´s Jackpot (26:10) am Ende zu einem relativ leichten Erfolg. Er drehte damit den Einlauf vom Tag der Deutschen Einheit, als er an gleicher Stätte noch gegen Anna Schleusener-Fruhrieps Alberto Hawai, der hinter ihm Platz zwei belegte, das Nachsehen gehabt hatte. Platz drei ging an Martin Mayers Niron, der als zweitlängster Außenseiter ins Rennen gegangen war (Zum Video).

Die beiden mittleren Handicaps der Veranstaltung endeten mit einem Sieg von Trainerin Sarka Schütz und Jockey Maxim Pecheur. Zunächst siegte das Duo über 2000 Meter mit Norajean (20:10) gegen Eva Fabianovas Marcello und Stefan Richters Adao (Zum Video), ehe die Beiden auch eine Stunde später über die Meile mit Blue Distaint (63:10) nicht zu bezwingen waren. Hinter dem Distant Music-Sohn belegten Pretor (Günter Lentz) und Bavarian Beauty (Juliane Arnold) in dieser Reihenfolge die Plätze zwei und drei (Zum Video).

Die fünfte Tagesprüfung in Berlin, ein Ausleich IV über 2200 Meter, war erneut ein Wertungslauf der Fegentri, diesmal allerdings für den Fegentri World Cup of Nations. Und hier ging es deutlich spannender zu als in der Auftaktprüfung, sowohl im Rennen selbst als auch in der Gesamtwertung. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen siegte unter dem Spanier Pablo Laborde der von Sascha Smrczek trainierte Clubber Lang (43:10). Hauchdünn hinter ihm und nach starkem Schlussakkord belegte Angelika Gloddes Just Shrek (Vinzenz Schiergen) Rang zwei vor dem großen Außenseiter Marolo auf Platz drei (Zum Video).

Da die beiden für Deutschland nominierten Reiter Monique Lübcke und Mark Gier nicht in die Entscheidung um den Sieg eingreifen konnten und die Norwegerin Nora Hagelund Holm für ihren vierten Platz mit Frank Fuhrmanns Amondo drei Punkte kassierte, ging der Sieg in der Gesamtwertung an Norwegen.

 

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