Mit gleich zwei ungeschlagenen Pferden war Asterblüte-Coach Peter Schiergen in das Dr. Busch-Memorial gegangen, das er als Trainer bereits vier mal gewonnen hatte. Und deshalb war es auch keine Überraschung, dass er am Sonntag im Krefelder Stadtwald nach dem Rennen zum fünften Mal auf dem Siegertreppchen stand.
Doch es war nicht der als 23:10-Favorit angetretene Winterfavorit Silvaner, der auch der Ritt von Andrasch Starke war, der als Sieger über die Linie ging, sondern der Ebbesloher Lindenthaler.
Unter Adrie de Vries hatte der Azamour-Sohn (Foto, 51:10) gleich auf dem zweiten Platz liegend eine perfekte Ausgangsposition, aus der er dann im Einlauf gleich nach vorne zog und letztlich durch keinen Teilnehmer ernsthaft in Gefahr geriet. Leicht, mit zweieinhalb Längen Vorsprung setzte er sich durch (Video ansehen).
Am besten zu dem Hengst konnte sich noch der noch sieglose Rubber Duck halten. Somit schaffte es wie im Vorjahr (Wuhan) ein Pferd aus dem Stall Ramon zu einer Platzierung in der mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung.
Dritter wurde die zweite Wöhler-Farbe Nice Danon, erst dann kamen die hochgehandelten Silvaner und Quinindo über die Linie, die aber zu keinem Zeitpunkt zwingend wirkten.
‚Er hat ihm alles bestens eingeteilt, lobte Peter Schiergen Siegjockey Adrie de Vries. ‚Eigentlich sollte er vorne gehen, hat aber an Apilado ein gutes Führpferd gefunden. Der Rennverlauf war sicher nicht gut für die Speedpferde, so auch nicht für Silvaner‘, erklärte der Asterblüte-Trainer.
Wo der Sieger weitermacht, steht noch nicht fest, möglich wäre ein Start Mitte Mai im Prix Hocquart (Gr.II) in Longchamp, für den er eine Nennung hat.









