Favorit Santarius siegt im BBAG Steher-Auktionsrennen

Das BBAG Steher Auktionsrennen über die Distanz von 2200 Meter war das erste Highlight der Sonntagskarte in Hamburg-Horn. 15 Pferde standen in diesem Rennen unter Order. Gleichzeitig war dieses Dreijährigenrennen auch die erste Wettchance des Tages. Satte 20.000 Euro garantierte Auszahlung winkten in der Viererwette.

Zum ersten Mal stieg an diesem Tag auch Frankie Dettori in den Sattel. Der Italiener erhielt den Ritt auf dem von Hans Blume trainierten Welanus, hatte aber am Ende keine Möglichkeiten zu gewinnen. Das Rennen an sich war im Vorfeld eine offene Angelegenheit. Viele Formpferde kamen an den Ablauf.

In der Favoritenposition sah man den von Paul Harley vorbereiteten Santarius, der mit Terri Hellier auf die Reise ging. Dicht dahinter notierte man am Toto aber schon den Fährhofer Cascavel (Peter Schiergen/Andrasch Starke).

Zunächst übernahm Red Ghost das Kommando. Unter Daniele Porcu ging der Dai Jin-Sohn resolut an die Spitze. Dahinter folgte Cloud, dessen Trainer Andreas Trybuhl heute Geburtstag feierte. Mit dabei waren zu Beginn auch die Fährhofer Farben, und Goldsiegel (Mario Hofer/Steffi Hofer).

Noch im Einlauf hatte Red Ghost das Kommando inne, nun kam aber Lochnagar (Waldemar Hickst/Eduardo Pedroza) besser in die Partie. Der Sholokhov-Sohn zählte zum ersten Angreifer auf den Führenden und zog an diesem vorbei. Kurz sah es so aus als könne er den einmal erlangten Vorteil ins Ziel retten. Doch dann fragte Terri Hellier bei seinem Partner Santarius (Foto) nach und der antwortete prombt. Mit tollem Speed kam der Intendant-Sohn auf der Außenbahn heran und stellte Lochnagar zielgenau auf der Linie (Video ansehen).

‚Santarius hat einen absoluten Rennkopf. Er kann sich im Rennen immer konzentrieren‘, so Paul Harley nach dem Rennen, der auch ausdrücklich den Ritt von Terry Hellier lobte. Santarius bekommt nun eine Pause, bevor er dann in das Steher-Auktionsrennen in Baden-Baden gehen soll.

Als drittes Pferd kam der über die gesamte Distanz mitmischende Red Ghost ins Ziel. Die Viererwette (63.947:10) wurde durch Cascavel komplettiert. Für die 43:10-Chance Santarius aus dem Besitz von Ulrich Langenbach war es der dritte Erfolg in Serie.

Zufrieden zeigte sich auch Waldemar Hickst mit dem Auftritt von Lochnagar. ‚Ein bisschen unglücklich war es schon, aber am Ende bin ich zufrieden. Leider musste Lochnagar schon in der Gegenseite einen Vorstoß wagen, da er sonst schon frühzeitig festgehangen hätte, aber anders konnte es Eddie Pedroza nicht machen.‘

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