Bis auf 13:10 hatten die Wetter Pastorius heruntergewettet, was nach den beiden zweiten Plätzen des Soldier Hollow-Sohnes auch nicht unbedingt verwunderlich war, zumal mit Russian Song ein potenzieller Gegner dem Rennen ferngeblieben war. Der Favorit wurde dieser Einschätzung aber vollauf zurecht, er ließ der Konkurrenz keinerlei Chance.
Ein kleiner Schönheitsfehler war lediglich, dass der Hengst aus dem Stall von Mario Hofer (Foto) in der Zielgeraden etwas „wackelte“, nicht auf gerader Spur blieb. Dennoch hatte er auf der Linie einen Vorteil von viereinhalb Längen. Zweiter wurde Feuerblitz, der sich gegenüber seinem Debüt deutlich verbessert präsentierte. Traumprinz, der seinen Einstand gab, hatte als Dritter nie eine Chance auf mehr, sollte aber durch das Laufen gefördert sein (Video ansehen).
Feuerteufel und Hour of Power waren in der Geraden auch keine entscheidenden Faktoren mehr. „Es hat mich schon etwas erstaunt, dass er in der Zielgeraden noch Unreife zeigte, aber jetzt hat er gewonnen, das ist o.k.. Er könnte jetzt noch einmal im Ratibor-Rennen in Krefeld laufen, wenn alles passt“, so Trainer Mario Hofer nach dem Rennen über den Sieger.










