Favorit nach Derbypleite: Nun zur?ck zur ?Canter-St?tte?

Vier Start – Zwei Siege. Aber eben auch zwei Niederlagen. So die Bilanz des Schlenderhaners Arcadio. Eigentlich hatte man Sieg Nummer 3 fest einkalkuliert. Und zwar nicht irgendeinen, sondern den Derby-Sieg.

Doch aus einem Treffer im Blauen Band wurde am Sonntag bekanntlich nichts. Am Ende blieb nur Rang drei für den Top-Favoriten. Siebeneinhalb Längen hinter Nicaron.

„Der Weg wurde ihm einfach zu weit“, fasst Trainer Peter Schiergen gegenüber GaloppOnline.de noch einmal zusammen. Der Kölner Coach weiter: „Ich habe mir das Rennen noch mehrfach angesehen und das Tempo war unterwegs doch sehr hoch und so wurde es für ein Pferd, das an die Grenzen seines Stehvermögens stößt, auf diesem Boden schon sehr schwer. Es lag weniger an mangelnder Klasse.“

Der gleichen Meinung sind im Übrigen die GaloppOnline.de-Leser. 65% glauben, dass die Distanz einfach zu weit war. Während 26% an Arcadios Klasse zweifeln, schieben 9% der Leser die Niederlage auf den Boden.

Wie Schiergen berichtet, hat Arcadio das Rennen bestens weggesteckt und wird nun gezielt auf den Großen Dallmayr-Preis vorbereitet. In München kehrt Arcadio dann an den Ort seines bisherigen Karriere-Höhepunktes zurück.

Doch im Dallmayr-Preis wird er die Konkurrenz sicher nicht so düpieren können, wie zuletzt bei seinem 15 Längen-Canter im Bavarian Classic. Denn unter anderem trifft er dort auf den Galopper des Jahres Soldier Hollow, der den Hansa-Preis nur am grünen Tisch verlor, nun auf der Heimatbahn seines Besitzer Helmut von Finck wieder zum großen Schlag ausholen will.

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