Der von Andre Fabre trainierte 18:10-Favorit Meandre (Foto) hat am Sonntag in Berlin-Hoppegarten den 122. Großen Preis von Berlin gewonnen. Unter Maxime Guyon setzte sich der Slickly-Sohn in dem mit 175.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter gegen den von Andreas Wöhler trainierten Earl of Tinsdal leicht durch. Dritter wurde der Außenseiter Baschar (Video ansehen).
An der 300 Meter-Marke war der Sieger des Grand Prix de Saint-Cloud in dem Hoppegartener Saisonhighlight an die Spitze gezogen. Und von diesem Moment an war die Frage nach dem Sieger beantwortet. denn von hinten konnte ihm niemand mehr gefährlich werden, und auch der am Ende noch einmal anziehende Earl of Tinsdal konnte das Blatt nicht wieder wenden.
Der Wöhler-Schützling hatte wie erwartet in dem Gruppe-Kracher das Tempo gemacht und dabei zeitweise mit drei Längen vor Baschar geführt, hinter dem Meandre unterwegs bereits an dritter Stelle auszumachen war. Dahinter lagen Sir Lando, Ovambo Queen und am Ende des Feldes Silvaner.
In der Zielgeraden ließ der Angriff des französischen Gastes nicht lange auf sich warten. 300 Meter vor dem Ziel war es dann schlielich soweit. Meandre ging nach vorne, damit war die Sache geklärt.
Für einen Moment sah es so aus, als würde Earl of Tinsdal sogar noch von Baschar überlaufen werden, doch den zweiten Platz hielt er mit viel Kampfgeist gegen Baschar, hinter dem auf der Linie auch Ovambo Queen und Sir Lando dichtauf waren.
Für das Siegerteam war Nick Bell, Gestütsleiter der Familie Rothschild, vor Ort. ‚Er hat in diesem Jahr etwas gebraucht, um in die Gänge zu kommen, ist aktuell in Topform, wir haben uns für dieses Rennen entschieden, weil wir dachten, dass die Bedingungen für ihn optimal sind. Der Arc ist für ihn in diesem Jahr auch ein Thema‘, so Bell.
‚Nur der Sieger war besser‘, war Andreas Wöhler auch in der Niederlage mit seinem Schützling Earl of Tinsdal nicht unzufrieden. Völlig aus dem Häuschen war Miltcho Mintchev, Trainer des Drittplatzierten Baschar. ‚Das war ein Super-Ergebnis für uns, besser ging es kaum‘, so der Bulgare nach dem Rennen.













