Die Erwartungen waren enorm. Eigentlich schien Eckhard Saurens Saldenblatt (Foto) im Superfund Austrian Derby auf der Magnaracino-Bahn in Wien eine verlockende Aufgabe vorzufinden. 16:10 stand der von Andrasch Starke gerittene Dreijährige in diesem mit 150.000 Euro dotierten 2200 Meter-Rennen.
Doch dann bestätigten sich die einzigen Zweifel, die man in seinem Umfeld hatte. Die Distanz wurde dem Hengst aus dem Stall von Mario Hofer doch ein wenig zu weit. Schon Ende Gegenüber kam Saldenblatt kampflos an die Spitze, schien auch im Einlauf alle Attacken der Konkurrenz abwehren zu können.
In der Distanz jedoch trat er plötzlich kürzer, musste er am Ende mit Rang drei vorlieb nehmen, denn der Mitfavorit Cuba Candy (83:10, Jean-Pierre Lopez) aus dem Stall von Emmerich Schweigert als Sieger und der von Darryll Holland gesteuerte Ryan schoben sich noch an ihm vorbei.
Die anderen beiden Deutschen hatten nichts zu bestellen, Borbone Napoletano (Karoly Kerekes/Werner Glanz) wurde Fünfter, Fair Breeze (Christian Czachary/Pavel Vovcenko) erreichte Platz sechs. Der ebenfalls in Deutschland gezogene March Groom-Sohn Thunder Groom erreichte Platz vier.
Eine sehr gute Leistung erzielte der Münchner Assam im Superfund Sprint über 1200 Meter auf Listen-Level. Der von Werner Glanz trainierte Hengst belegte Rang drei in der mit 20.000 Euro dotierten Prüfung. Der rechte Bruder des Klasse Sprinters Abidjar kam mit zunehmender Distanz immer besser auf Touren und könnte auf etwas weiterem Weg besser aufgehoben zu sein.










