Fast 100 Pferde in sieben Rennen auf dem Grafenberg

Knapp hundert Pferde in sieben Rennen sind eine richtige Herausforderung für die Wetter. Gleich im „Opener“, im Ausgleich IV über 2200 Meter, werden 15 Pferde auf die Reise gehen. Die Dreijährigen starten eine halbe Stunde, wobei mit Stall Eminas Laeyos (Foto) ein Kandidat in die Boxen einrücken wird, der bereits in Dortmund als Sieger über die Linie ging.

Wie auch bereits Seven Shares zu Siegmeriten gekommen war, womit beide Pferde laut Ausschreibung für diese Treffer jeweils drei Kilo mehr als die Konkurrenz tragen müssen. Nachgenannt wurde der von Sascha Smrczek für Erika Müller trainierte Agosto und somit ein Kandidat, der zuletzt im französischen Wissembourg auf einen zweiten Platz kam und damit andeutete, dass er von einem Sieg steht.

Apropos Sascha Smrczek, der Düsseldorfer Trainer sattelt am Mittwoch sieben Pferde auf der Heimatbahn, da sollte der eine oder andere Treffer herausspringen. Dabei denkt der Grafenberger Coach vor allem an den dreijährigen Brunello, der in der dritten Tagesprüfung den zweiten Erfolg in seiner Laufbahn markieren könnte.

Zweijährig hatte der Dersert Prince-Sohn der Winterkönigin Bedford Set in Köln eine große Überraschung geliefert, vor wenigen Wochen in Hamburg meldete er sich mit einem fünften Rang im dortigen Auktionsrennen positiv zurück. Gewonnen hat auch bereits Enide. Die Ebbesloherin siegte in Düsseldorf in der Frühsaison, kam anschließend auf Listenebene nicht klar, doch lief es zurück in der heutigen Garnitur mit einem zweiten Platz in Dortmund wieder deutlich besser.

Nach einer kurzen Sperre ist Andrasch Starke wieder zurück auf der Bühne und somit Partnerin der von Peter Schiergen trainierten Stute. Zweimal volles Haus gibt es auch in beiden Ausgleich III, die auch als das reinste „Wetträtsel“ zu bezeichnen sind. Über 2200 Meter könnte der Düsseldorfer Spezialist Shaw eine scharfe Klinge schlagen, denn seine letzte Form in einem Kölner Altersgewichtsrennen hinter Brazzi und Tahini war sehr stark. Im mittleren Ausgleich auf der Meile ist der Lokalmatador und sehr beständige Manguinho sicherlich ein Anwärter für das Stellpferd bei den Kombinationswetten.

10.000 Euro inclusive Jackpot von 4.931 Euro werden im fünften Rennen in der Viererwette garantiert.Es ist am Mittwoch der zweite After-Work-Renntag bei freiem Eintritt auf der Düsseldorfer Galopprennbahn. Dass 98 Pferde an den Start kommen, dafür gibt es eine simple Erklärung. Rennvereins-Präsident Peter M. Endres: „Der Hauptgrund für den großen Andrang ist das für jedes Rennen erhöhte Preisgeld. Wir mussten sogar einigen Trainern absagen, da fast alle Rennen vollbesetzt sind.“

Alle sieben Düsseldorfer Rennen an diesem Tag werden live im französischen TV-Sender „Equidia“ übertragen und werden auch in Frankreich dank der PMU bewettet. Den Besuchern wird neben dem Wett-Erlebnis im Biergarten Live-Musik geboten. Es spielen und singen ab 16:00 Uhr die bekannten Profis Frank Niedeggen und Detlef Neuls aus Mülheim.

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