Die Henkel-Trophy über 2100 Meter war das zweite Highlight neben der Diana am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Und in der Listenprüfung, die mit 20.000 Euro dotiert war, starteten sogar mehrere Gruppesieger. In klarer Favoritenrolle stand dabei der Schlenderhaner Illo (Adrie de Vries), der bis auf 15:10 heruntergewettet wurde.
Auch wenn der Hirschberger-Schützling ein gutes Rennen lief, ein Gegner war zu stark für ihn. Und das war der von Andreas Trybuhl trainierte und vom Franzosen Yann Lerner gerittene Falun (Foto). Der Pentire-Sohn des Stalles Ascalon war nach einem Rennen auf Warten am Ende das schnellste Pferd und gewann mit einem Vorsprung von einer halben Länge als 181:10-Außenseiter gegen Illo und Codoor, hinter dem der lange führende Schützenjunker Vierter wurde (Video ansehen).
‚Er hatte zuletzt in Frankreich ein schlechtes Rennen. Als sein Jockey ihn einsetzen wollte, war die Bude zu. Er hat sich immer weiter verbessert und ist über 2000 Meter ein wirklich gutes Pferd. Das war allerdings auch ein Weltklasseritt‘, lobte der Kölner Trainer Andreas Trybuhl Jockey Yann Lerner.
Bei den Zweijährigen gab es einen Ittlinger Sieg, als der Dubai Destination-Sohn Darnell (Andrasch Starke) als 18:10-Favorit gegen das Hofer-Paar Noble Champion und Key of Kingdom gewann. Dabei war der Schützling von Peter Schiergen sicher voraus. ‚Er wird nun in Baden-Baden laufen, hat dort zwei Optionen, entweder im Listen- oder im Grupperennen‘, erklärte Trainer Peter Schiergen.
Das toll besetzte Altersgewichtsrennen über 1400 Meter endete mit einem Favoriteneinlauf, als sich Lucien von der Meulens Glad Eagle (22:10) unter Adrie de Vries mit großem Speed gegen die Bahnspezialisten Birthday Lion und Acotango behaupten konnte.
Die violett-gelben Farben des holländischen Besitzer waren auch im gut besetzten Ausgleich II vorne, als Layer Cake bereits zu seinem vierten Saisonsieg kam. Wieder war Adrie de Vries der Jockey auf dem von Christian Sprengel trainierten England-Import, der gegen The Desert Saint und Quilic erfolgreich war, während der hochgehandelte Mi Benedict nur Fünfter wurde.
Wie ein ganz, ganz gutes Pferd gewann die Debütantin Guiana (Adrie de Vries) aus dem Stall von Jens Hirschberger das Dreijährigenrennen über 2100 Meter. Auch wenn die Gegner vielleicht nicht die stärksten waren, sah es toll aus, wie sich die Tiger Hill-Tochter in der Zielgeraden von den Gegnern löste.
Mit 21.000 Besuchern verzeichnte man auf dem Grafenberg einen Rekord, der Umsatz lag mit 379.239 Euro aber unter dem vom Vorjahr, als 395.000 Euro umgesetzt wurden. Dennoch war man auf Seiten des Rennvereins mit dem Renntag sehr zufrieden.









