Im Vorjahr zählte der von Andreas Trybuhl (Foto) für den Stall Ascalon trainierte Falun zu den Dreijährigen, die sich aus unteren Anfängen in Windeseile nach oben katapultieren. Drei Siege bei acht Starts standen zu Buche, vor allem aber auch ein dritter Platz auf Gruppe-Ebene im Fürstenberg-Rennen. Diese Form rief Falun in Dresden ab.
Anfang Mai hatte Andy Trybuhl Falun erstmals in der Saison 2010 aufgeboten, die lange Pause seit Ende September war nicht zu übersehen gewesen. Nun besaß der Pentire-Sohn bereits den nötigen Schliff, auch am Toto fand der Gast aus Köln (44:10) ganz starke Unterstützung.
Schließlich ging Falun unter Alexander Pietsch als zweiter Favorit hinter Panyu in den bwin Sachsen-Preis. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen schnappte sich der Trybuhl-Schützling den zu Beginn der Geraden in Front gezogenen Schützenjunker noch sicher, behauptete auf der Linie einen Vorteil von einer halben Länge. Dritter wurde fünf Längen zurück Glad Panther, der sich knapp vor dem favorisierten Panyu den dritten Rang sicherte (Video ansehen).
Der Ausgleich II ging durch Winter Shuffle in das Dortmunder Quartier von Uwe Stoltefuß. Mitte der Geraden stieß Stall Widukinds Big Shuffle-Sohn entscheidend vor, bis zur Linie verteidigte die 65:10-Chance den Vorteil in leichter Manier gegen Chawan und Samcible. Die Niederschläge in Dresden dürfte Winter Shuffle sehr entgegengekommen sein, das Geläuf war gegen Ende des Renntages schon elastisch.
Kurz vor Erreichen des Schlussbogens war Not Allowed im Preis der Freiberger Brauhaus GmbH reiterlos geworden. Steffi Hofer musste aus dem Sattel, war aber schnell wieder auf den Beinen. Mehr als 5000 Besucher wohnten diesem sportlich sehr interessanten Renntag bei. 159.519 Euro flossen durch die Kassen, der Außenanteil belief sich auf 58 Prozent.








