Fallon wieder fit und auch Axxos ?berstand ?berpr?fung!

Den Grand Prix de Paris wird so schnell niemand vergessen. Nicht nur die Starbesetzung um Zambezi Sun und Co. machte das Rennen zu einer spannenden Angelegenheit. Nach nur 800 Metern musste Kieren Fallon (Foto) aus dem Sattel von Eagle Mountain. Auf der Gegenseite gab es einen Positionskampf zwischen dem Iren und Stephane Pasquier auf Zambezi Sun. Eagle Mountain machte einen Fehler, Fallon musste ins Gras.

„Wir haben beide versucht, unseren jeweiligen Platz zu verteidigen. Für meinen Begriff ist Eagle Mountain dabei leicht in Sagara gelaufen und hat seine Aktion so verloren“, kommentierte Siegreiter Stephan Pasquier, letztjähriger Arc-Partner von Rail Link, den Zwischenfall.

Kieren Fallon wurde mit einer Nackenstütze im Krankenwagen von der Unfallstelle abtransportiert und vor Ort behandelt. „Es geht ihm gut. Kieren wurde auf der Bahn gecheckt und dann noch massiert und hat Longchamp zusammen mit dem Trainer verlassen“, so der Agent des irischen Starjockeys.

Dieser wollte auf dem englischen Derbyzweiten Eagle Mountain den achten Gruppe I-Sieg für Aidan O’Brien in 2007 sichern. Damit muss er jetzt zumindest bis Sonntagnachmittag warten. Dann sitzt Fallon in den Irish Oaks auf der Mitfavoritin Pepping Fawn.

Erst nach einer rund 45minütigen Überprüfung beließen es die Stewards in Longchamp bei dem Einlauf. Aidan O’Brien hatte Protest gegen den Sieger und die Reitweise von Stephane Pasquier eingelegt. In Frankreich besagt die Rennordnung, dass wenn ein Pferd einen Sturz verursacht, egal, an welcher Stelle im Rennen, dieses gänzlich aus der Platzierung genommen und auf den letzten Platz gesetzt wird. Wäre das der Fall gewesen, hätte man in Paris sogar Axxos als Sieger hochgezogen.

Doch auch dieser musste eine Überprüfung überstehen. Thierry Gillet, Reiter des drittplatzierten Sagara, hatte Protest gegen das Axxos-Team eingelegt. Mitte der Geraden gab es eine, so dachte Gillet zumindest, Lücke, die große genug gewesen sei. Die Stewards entschieden anders. Gillet musste auf Sagara um den reiterlosen Eagle Mountain herum und kam erst auf Touren, als es zu spät war.

Es blieb also dabei: Zambezi Sun gewann mit fünf Längen vor Axxos, einen Kopf dahinter folgte Sagara, der wiederum eine dreiviertel Länge vor dem ebenfalls hocheingeschätzten Airmail Special blieb. Eineinhalb Längen zurück folgte Ashkazar, der sich somit das fünfte Geld (17.160 Euro) mit einem Kopf vor dem wenig glücklichen Prinz sicherte. Auf guter Bahn betrug die offizielle Zeit des Rennens 2:31,60 Minuten.

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