Der ‚Fall Messaia‘ hatte in der Turfszene für großes Aufsehen gesorgt. Der Züchter und Besitzer des Pferdes, der aus Vienenburg stammende Reinhard Jahn, hatte nach dem zweiten Start der dreijährigen Kornado-Tochter, als sie in einem Sieglosenrennen in Köln Vorletzte wurde, entschieden, die Stute schlachten zu lassen, was schließlich auch geschah.
Am Montag wurde dieser Fall nun vor dem Ordnungsausschuss des Direktoriums für VollblutZucht- und Rennen verhandelt. Reinhard Jahn konnte aus privaten Gründen nicht anwesend sein, wurde bei der Verhandlung aber telefonisch gehört.
Grobe Schädigung des Ansehens des Rennsports wurde ihm vorgeworfen, Gottfried Reims vom Kontrollausschuss forderte ein Strafmaß von 800 Euro und einen Ausschluss vom Rennbetrieb für die Dauer von fünf Jahren.
Der Ordnungausschuss schloss sich diesem Antrag an, somit ist Reinhard Jahn für die nächsten fünf Jahre die Möglichkeit genommen, als Züchter oder Besitzer aktiv zu sein.










