Vor gut einem Jahr sorgte Kazzio mit seinem Sieg im zur Gruppe I zählenden Gran Premio Merano Alto für einen der größten Erfolge von Trainer Pavel Vovcenko. In diesem Jahr spannt der Trainer aus Bremen-Mahndorf einen anderen Star der leider etwas ausgedünnten deutschen Hindernisszene an und schickt ihn in die mit 250.000 Euro dotierte 5000-Meter-Prüfung auf der Jagdbahn in Südtirol. Die Rede ist von Falconettei, der hierzulande regelmäßig die Gegner verliert und zuletzt schon Alpenluft schnupperte. Im Premio A.S.S.I wurde er Anfang des Monats auf Gruppe III-Parkett Vierter. Natürlich ist es diesmal schwieriger, aber sein ständiger Reiter Cevin Chan weiß, wie man den „Gran Premio“ gewinnt.
Der Desert Prince-Sohn aus Bremen wird am Sonntag auf ein Dutzend Gegner treffen, darunter auch wieder High Master und Alcydon Fan, die im Premio A.S.S.I den ersten respektive dritten Rang vor dem im Besitz des Stalles Nicole befindlichen Falconettei belegten. Alcydon Fan ist einer von vier Startern von Jozef Vana, der zudem Fafintadenient, Mazhilis und vor allem Alpha Two, den Sieger der Jahre 2013 und 2014, satteln wird. Ein in Deutschland bekannter Teilnehmer ist der von Alex Taber in Meran trainierte Larsen Bay. Bis zum 21. Januar 2016 stand der Kodiac-Sohn unter der Obhut des Düsseldorfer Trainers Sascha Smrczek. Seit Anfang Februar zeichnet Taber als Trainer des Fünfjährigen, der auf der Hindernisbahn noch keine Bäume ausreißen konnte. Im Hamburger Seejagdrennen während der Derbywoche hatte er den Kurs nicht beendet, während Falconettei eine Gala auf das Horner Geläuf zauberte und mit 44 Längen Vorsprung gewinnen konnte.
Noch ein deutsches Element wird am Sonntag die schweren Sprünge in Angriff nehmen, denn sollte der aus Etzeaner Zucht stammende Sholokhov-Sohn seinem Namen folgen, dann ist Allen Voran weit vorne zu erwarten. Der französische Top-Trainer Guillaume Macaire zeichnet für den Zehnjährigen verantwortlich, der zuletzt im Prix de l‘Orléanais von Auteuil Dritter wurde. Sein Reiter James Reveley und Guillaume Macaire gewannen das Rennen in den Jahren 2010 und 2011 mit Rigoureux und Chercheur d‘Or zweimal in Folge, wissen also












