Fairyhouse: Erster Gruppe I-Sieg für Arctic Fire

Endlich holte sich der sechsjährige Soldier Hollow-Sohn Arctic Fire aus der deutschen Zucht von Uwe Grüning seinen ersten Gruppe I-Treffer über Hürden. Nach drei zweiten und zwei dritten Plätzen auf Top-Niveau passierte er am Sonntag in Fairyhouse mit Ruby Walsh im Hatton’s Grace Hurdle (Gruppe I) über 4023 Meter mit vier Längen Vorsprung vor Alpha Des Obeaux die Linie. Dritter der Gruppe I-Aufgabe wurde Gwencily Berbas.

„Wir zielen jetzt mit ihm Richtung Weihnachten und Leopardstown. Ruby meinte, er sei sehr ehrgeizig gewesen und ich glaube ein richtiger Wettbewerb mit stärkeren Gegnern ist besser für das Pferd. Ich glaube auch nicht, dass es viel weiter für ihn sein sollte, so ehrgeizig wie er unterwegs galoppiert“, meinte Trainer Willie Mullins über die Leistung des 18:10 Favoriten.

Bereits am Samstag gab es für Mullins in Fairyhouse einen Erfolg mit einem Pferd aus deutscher Zucht. Der fünfjährige Sholokhov-Sohn Nambour stammt aus der Zucht des Gestüts Etzean und blieb nach zwei Siegen auf der Flachen auch nach seinem ersten Hürdenstart ungeschlagen. Mullins setzt viel Hoffnung in den Nachwuchs-Hürdler, der in den Farben von Ryanair Besitzer Michael O’Leary (Gigginstown House Stud) in dem Maiden Hurdle mit fünfeinhalb Längen Vorsprung vor Cahirconree über die Linie canterte.

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