Er ist seit Jahren eines der besten deutschen Rennpferde und ein wahrer Globetrotter des Turfs. Gestüt Fährhofs siebenjähriger Wallach Quijano. Und der Acatenango-Sohn, der gerade seinen Titel im Gran Premio di Milano (Gr.I) souverän verteidigen konnte, ist am Samstag wieder im Ausland am Start, diesmal sind die Vereinigten Staaten sein Reiseziel.
Genauer gesagt die Rennbahn Belmont Park. Dort stehen am Samstagabend die Man O’War Stakes an, ein mit 500.000 Dollar dotiertes 2200 Meter-Rennen auf der Grasbahn. Und der Crack aus dem Asterblüte-Stall ist nicht das erste deutsche Pferd, das sich in diesem Rennen versucht.
2001 landete mit Silvano bereits ein Fährhofer in diesem Rennen auf dem zweiten Platz. Damals war nur With Anticipation, der die Man O’War Stakes zweimal gewinnen konnte, zu stark für den Fährhofer.
Drei Jahre später war es der Lando-Sohn Epalo, der sich in dem Grade I-Rennen versuchte. Wie Silvano langte es aber auch für den von Andreas Schütz trainierten Hengst nur zum zweiten Platz. Der Sieger hieß damals Magistretti.
Nun hat Quijano, für den sicher 2400 Meter noch besser wären, also die Chance, für den ersten deutschen Treffer in diesem Rennen zu sorgen. Unter seinem ständigen Reiter Andrasch Starke trifft der ‚galoppierende Geldschrank‘ auf die amerikanischen Grasbahnstars.
Der letzte ‚deutsche‘ Starter in diesem Rennen war übrigens ebenfalls ein Acatenango-Sohn. Es war der im Besitz von John O’Connor stehende Swordsman, der damals allerdings noch für den amerikanischen Trainer Wallace Dollase startete, und Zehnter wurde.










