Charlotte Haselbachs Schweizer Derbysieger von 2011, Fabrino, gewann völlig überlegen den mit 111.111 Schweizer Franken dotierten Gübelin – 73. Großen Preis von St. Moritz.
Unterwegs im Mittelfeld liegend, brachte Olivier Placais den von Miroslav Weiss in Urdorf trainierten Fabrino zu Beginn der Zielgeraden in vordere Linie und löste sich danach auf riesengroßen Vorsprung vor der Konkurrenz.
Seit Jahren gehört der ganz aktuelle Europa-Champion auf Schnee zu den besten Rennpferden der Eidgenossen. Noch vor zwei Wochen belegte er in einem Vorbereitungsrennen vor Ort für den Grand Prix Platz zwei hinter Cap Sizun, der nun Favorit wurde, aber bereits im Schlussbogen schon aus der Partie war.
Hinter der 94:10-Chance Fabrino sicherte sich der von Peter Schiergen und Sohn Dennis gerittene Marunas den zweiten Platz. Der vierjährige Hengst im Besitz von Eckhard Sauern konnte aber trotzdem sehr gut gefallen, musste Fabrino auch dreieinhalb Kilogramm an Gewicht geben.
Platz drei ging an den englischen Gast Al Destoor mit Steve Drowne vor Darius Racings Money Time mit Jack Mitchell. Die von Henk Grewe trainierte Money Time hatte im letzten Bogen Pech, als sie kurz behindert wurde und so aus dem Schwung kam.












